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  1. Aktuelles August 2017

    10. September 2017 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    dank eurer Spenden ist unser im Januar gestecktes Ziel, in diesem Jahr den 50. Brunnen im Senegal zu bauen, bereits jetzt erreicht worden. Während des Senegal-Besuchs von uns (Elke, Karin, Dirk, Torsten) im Frühjahr 2017 hatten wir den Bau sechs weiterer Brunnen geplant, wovon inzwischen bereits fünf fertig gestellt sind. Zwei der neuen Brunnen sind in den Schulen von Rôff und Louly Mbafaye gebaut worden, da die Schüler sehr weite Wege bis zum nächsten Brunnen zurücklegen müssen um an Wasser zu gelangen. Außerdem kann in beiden Schulen weder der Schulgarten, um den Umgang mit Pflanzen zu erlernen, unterhalten werden, noch die Toilette benutzt werden. Drei weitere Brunnen sind in der Region um Passy gebaut worden. Die Bewohner der Dörfer Keur Layene Drame, Ndianke Ali und Kebe Medina haben sich bei unseren Mitarbeitern Jean-Paul Sarr und Demba Diouf für diese lebenswichtige Unterstützung bedankt. Dieser Dank gilt jedem von euch! In der entlegenen Savannenregion um Passy (ca. 140 km südöstlich von Mbour, Fahrzeit ca. 3-4 Stunden) war bereits ein Brunnenbauprojekt Anfang des Jahres von uns vollendet worden. Diese Region ist extrem heiß und trocken. Wir empfanden die Vegetation im Vergleich zu der Savanne rund um Rôff oder Diohine, wo die meisten unserer Brunnen bislang entstanden sind, hier in Passy noch karger. Für die Dorfbewohner ist unser Brunnen ein echter Segen. Ein Dorfbewohner sagte uns, dass es keine Arbeit gibt und der Brunnen nun dafür sorgt, dass er sein eigenes kleines Feld bestellen kann, um somit seine Familie ernähren zu können. Diese Aussage war für uns eine zusätzliche Bestätigung an diesem Ort einen Brunnen gebaut zu haben. Dass die Menschen trotz dieser schwierigen klimatischen Bedingungen versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, indem sie kleinbäuerliche Landwirtschaft betreiben, als einzige Möglichkeit um ihre Existenz zu sichern, hat uns einmal mehr beeindruckt. Unser Hauptaugenmerk bleibt der Brunnenbau, um einem Teil der Savannenbevölkerung den Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen – ein Menschenrecht!

    Brunnen in Aga Biram

    Der Brunnen in Aga Biram, der durch ein Schulprojekt der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg gespendet wurde

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  2. Aktuelles Januar 2017

    28. Januar 2017 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    als wir Ende Dezember die Spenden für das Jahr 2016 zusammen addierten, gab es eine denkwürdige Überraschung in unserer Vereinsgeschichte. Ihr Mitglieder und Spender habt für einen Spendenrekord gesorgt. Das bisherige Spendenrekordjahr 2013 mit € 16.460 wurde 2016 mit insgesamt € 22.305 weit übertroffen. Nach unserem letzten Infobrief im Dezember kamen erneut Spenden von etwas über € 9.000 zusammen. Die Großspende der Steuerberatungsgesellschaft Böger Knittel KG aus Hamburg stach hierbei hervor. Mit € 4.000 gehört diese enorme Summe zu einer der größten Einzelspenden, die unseren Projekten und den Menschen im Senegal jemals zu Gute kam. Auf der Internetseite der Böger Knittel KG gibt es einen Punkt SOZIALES, unter dem man folgende Aussage findet:

    Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen und werden angetrieben von dem Gedanken unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Unternehmen ist aber immer auch Bestandteil der Gesellschaft und sollte nachhaltig und verantwortungsbewusst agieren und nicht ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sein. Ein fairer Umgang mit Kunden, Dienstleistern, Mitarbeitern und nicht zuletzt der Umwelt sind uns wichtig. (…)

    • Es ist uns ein Anliegen gemeinnützig oder karitative Institutionen durch unsere Leistungen zu unterstützen.

    Die vorbildliche Haltung der Böger Knittel KG hat uns sehr beeindruckt. Diesen Worten sind Taten in Form der Großspende zu Gunsten unserer Projekte und somit für die Menschen im Senegal gefolgt. Unser unendlicher Dank gilt dieser Großspende, wie auch jeder anderen Spende. Jede Spende, jeder Euro bedeutet, dass wir noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe leisten können. Das uns entgegen gebrachte Vertrauen wächst und drückt sich natürlich auch in der Spendenbereitschaft aus. Seit Beginn unserer Bauprojekte im Jahre 2008 bis Ende 2016 sind insgesamt € 117.072 (!!!) gespendet worden. Ihr könnt sicher sein, dass wir dieses Vertrauen zu schätzen wissen und wir die Projekte für die Menschen im Senegal voran bringen werden.

    Brunnenbauer bei der Arbeit

    Brunnenbauer bei der Arbeit

    Brunnenbauer bei der Arbeit

    Brunnenbauer bei der Arbeit

    Was ist in den letzten Wochen bei unseren Projekten passiert?

    Drei der zuletzt geplanten Brunnen sind fertig gebaut. Die Bewohner der Dörfer Logdir, Bicole und die Schule in Garage Diahere haben nun ausreichend Wasser durch unsere Brunnen zur Verfügung.

    Unser neuer Brunnen bei dem Dorf Bicole

    Unser neuer Brunnen bei dem Dorf Bicole

    Wie wir im letzten Infobrief berichteten, ist auch das neue Zuhause von Issa Ka fertig gebaut. Die Familie hat gegenüber unseren Mitarbeitern Jean-Paul, Demba und unserem permanenten Projektbegleiter Werner Dienst ihren größten Dank ausgerichtet. Issa Ka und seine Familie können sich nun in einem neu gebauten kleinen Gebäude aufhalten und darin schlafen. Die vorherigen Lebensumstände waren untragbar. Werner Dienst hatte über einen gesonderten Spendenaufruf nahezu die gesamte erforderliche Summe aufgebracht um dieser Familie helfen zu können.

     

    Das Zuhause von Issa Ka - vorher

    vorher

     

    Das Zuhause von Issa Ka - jetzt

    jetzt

    Was ist für die nächste Zeit geplant?

    Wie oben erwähnt haben wir der Schule in Garage Diahere einen Brunnen gebaut. Neben der täglichen Möglichkeit Wasser zu trinken, soll der Brunnen auch für den zukünftigen Schulgarten genutzt werden. Durch den Schulgarten soll den Schülerinnen und Schülern der Umgang mit Pflanzen und die Grundlagen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft vermittelt werden, damit sie sich später selbst und ihre Familien versorgen zu können. Zäune, Pfähle und Tor kosten insgesamt ca. € 550 (CFA 354500).

    Dieses Projekt wird schon in den nächsten Wochen vollendet sein. Weiterhin werden wir die Schule in Garage Diahere streichen lassen, wie schon zuvor die Schule in Rôff, um die Gebäude besser vor Witterungseinflüssen zu schützen.

    Die Schule in Garage in Diahere

    Die Schule in Garage in Diahere…

     

    Schule in Rôff

    …soll bald aussehen, wie die Schule in Rôff

    Die Krankenstation in Rôff bekommt ebenfalls einen neuen Anstrich. Dieses Projekt wird in den nächsten Wochen realisiert. Die Kosten hierfür werden sich auf ca. € 650 (CFA 417.000) belaufen.

    Der Schwerpunkt unserer Projektarbeit liegt im Brunnenbau und der Versorgung der Bevölkerung in der Savanne mit Wasser. Unsere beiden Mitarbeiter bekommen ständig Anfragen von Dorfbewohnern, die um Hilfe bitten, da die Entfernung zur nächsten Wassersstelle sehr weit ist. Nicht selten sind es mehrere Kilometer, wie wir schon bei unseren Reisen in die Savanne feststellen mussten.

    Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, im Laufe des Jahres 2017 den 50. Brunnen bauen zu lassen. Die Brunnen 41 bis 45 befinden sich schon zum Teil in der Bauphase. Diese Brunnen werden bei den Dörfern PASSY, DIOM NGUEL, DIOUROUP, NGALHAYAY und AGA BIRAM entstehen. Nur Dank eurer Unterstützung können wir mit so großen Schritten voran schreiten und den Menschen helfen!

    Brunnenbau im Senegal

    Brunnenbau im Senegal

    Wir hatten diesen Infobrief mit dem großen Spendenzulauf Ende des letzten Jahres begonnen und wir wollen den Infobrief mit einer ebenso erfreulichen Nachricht im neuen Jahr beenden. 19 Schülerinnen und Schüler der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg haben im Rahmen des JUNIOR-Programmes für ein Jahr ein Unternehmen gegründet, bei dem moderne Lampen aus alten Heizungsrohren nach dem Motto „von gestern für morgen“ handgefertigt hergestellt und auch verkauft werden. Die Schülergruppe war über unsere Internetseite auf unseren Verein aufmerksam geworden und hatte beschlossen einen Teil des erwirtschafteten Geldes aus dem Verkauf der Lampen zu spenden. Die Spende ist in der letzten Woche bei uns eingegangen und ermöglicht den Bau eines weiteren Brunnens. Ein großartiges Engagement junger Menschen, für das wir uns im Namen der Menschen im Senegal recht herzlich bedanken!

    Brunnenbau im Senegal

    Die unterschiedlichsten Geschichten hinter mancher Spende und die Bereitschaft vieler Menschen für unsere Projekte zu spenden, erfüllen uns mit Stolz und motivieren uns, die Entwicklungshilfeprojekte im Senegal fortzuführen. Das Vertrauen der Mitglieder und Spender ist keine Selbstverständlichkeit für uns. Wir weisen immer wieder daraufhin, dass jeder gespendete Euro den Menschen im Senegal zu Gute kommt. Sämtliche Kosten für Reisen (auch Fahrten im Senegal zu den Projekten), Portokosten und anderen administrativen Aufwand werden komplett vom Vorstand bzw. von den Mitreisenden selbst getragen. Wer Einblick in unsere Jahresabschlüsse haben möchte, der kann diesen in Abstimmung mit dem Vorstand gerne bekommen. Wir wollen absolut transparent arbeiten, um das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird, entsprechend zurückzugeben. Die einzigen Verwaltungskosten, die über das Spendenkonto abgewickelt werden, sind die Kosten für das Konto bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Überweisungskosten auf unser Konto in den Senegal (ca. 35€ je Überweisung, ca. 3 – 4 Überweisungen jährlich). Aber auch diese Kosten werden durch Spenden des Vorstands wieder ausgeglichen.

    Helft den Menschen im Senegal bitte weiterhin! Gemeinsam erreichen wir das, was jedem Menschen auf der Welt zusteht, der Zugang zu sauberem Wasser.

    Brunnenbau im Senegal

    Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht!

    Am 28. Juli 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 64/292 das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Die Resolution ist mit 122 Mitgliederstimmen angenommen worden. 41 Staaten haben sich ihrer Stimme enthalten.

    Ihr, die Mitglieder und Spender, sorgt dafür, dass diese Resolution verwirklicht wird. Ihr seid es, die aus freien Stücken und aus den unterschiedlichsten Beweggründen einen Beitrag dazu leistet, dass das Leben von Menschen in einem armen Teil unserer Welt mehr Würde erfährt!

    Helfende Hände Senegal

    Herzliche Grüße, Torsten


  3. Aktuelles Dezember 2016

    24. Dezember 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    die Resonanz auf unseren Jubiläumsinfobrief im letzten August war enorm. Wir bekamen von diversen Seiten ein positives Echo zu unseren Projekten. Hierfür sind wir sehr dankbar, denn es bestätigt uns, neben den sichtbaren Erfolgen im Senegal, dass unsere Art zu helfen die richtige ist und wir diese in jedem Fall so fortführen wollen. Was uns ebenso freute, war die große Spendenbereitschaft, die der letzte Infobrief hervorgerufen hatte. Es sind seitdem Spenden von über € 8.000 bei uns eingegangen. Jede einzelne, noch so kleine Spende dabei ist wichtig, denn auch diese kann sowohl zum Bau eines Brunnens beitragen, als auch den Kauf eines Schulbuchs oder die Besorgung der Medikamente für die Krankenstation in Rôff ermöglichen. Jeder dieser Hilfen ist wichtig! Jede noch so kleine Spende ist wichtig, damit wir möglichst vielen Menschen im Senegal helfen können. Wenn auch der Schwerpunkt unserer Projekte bei der Wasserversorgung liegt, so wollen wir parallel die Menschen auch weiterhin medizinisch unterstützen und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen können und unter guten Bedingungen lernen können.

    Nachfolgend seht ihr die Erfolge eurer Spenden, für die wir euch im Namen der Menschen im Senegal den größtmöglichen Dank aussprechen.

    Die Schule in Rôff

    Wie wir euch berichteten, haben wir das Mauerwerk der Schulgebäude ausbessern lassen und diese mit einer speziellen Farbmischung, die mehrere Regenzeiten übersteht, streichen lassen. Die Fotos sprechen für sich. Die Schule ist kaum wieder zu erkennen.

    Die Schule in Rôff - vorheriger Zustand

    Vorheriger Zustand

    Die Schule in Rôff - vorheriger Zustand

    Vorheriger Zustand

    Renovierungsarbeiten in der Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Die Bauarbeiter und Maler

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Werner Dienst in der Schule in Rôff

    Nicht nur, dass die Gebäude optisch erheblich gewonnen haben, der große Vorteil dieses Anstrichs ist der Schutz vor extremer Witterung. Da wir von diesem Resultat überzeugt sind, haben wir beschlossen als nächstes die Krankenstation in Rôff streichen zu lassen und danach ebenfalls die von uns fertig gestellten Schulgebäude in Giarare Diahere.

    Die Schüler in Rôff

    Die Schüler in Rôff haben in den letzten Wochen ihre Schulwesten bekommen, die unsere Mitarbeiter Jean-Paul und Demba haben anfertigen lassen. Auf der Herzseite erkennt ihr unser Vereinsemblem.

    Die Schüler in Rôff

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die drei geplanten Baumaßnahmen, der Bau von Toiletten, der Bau des fehlenden Schulgebäudes und der Bau des Vordachs über die gesamte Länge aller Schulgebäude wurden mittlerweile beendet. Die Schüler und Lehrer haben sich bei Jean-Paul und Demba für unsere Hilfe herzlichst bedankt und sind sehr froh über die verbesserten Zustände. Sämtliche Schüler und auch Lehrer haben nun die gleichen Unterrichtsbedingungen in festen Gebäuden. Zuvor wurde ein Teil der Schüler in einer Strohhüte unterrichtet, die bei schlechtem und stürmischem Wetter kaum Unterricht zuließ. Ein weiterer großer Vorteil für alle in der Schule ist nun das schattenspendende Vordach.

    Die Schule in Giarare Diahere 

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Vorher…

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Jetzt, Dank Eurer Spenden …

    Die Schule in Giarere Diahere werden wir zukünftig permanent nach unseren Möglichkeiten unterstützen. Es ist ein sehr freundlicher Kontakt zu den Lehrern entstanden, die im regelmäßigen Austausch mit Jean-Paul und Demba stehen. Bei einem Gespräch wurde seitens der Lehrer der Wunsch geäußert, einen Schulgarten errichten zu wollen, damit die Schüler den Umgang mit Pflanzen lernen im Hinblick auf zukünftige Selbstversorgung. Da kein Brunnen in unmittelbarer Nähe der Schule zur Verfügung steht, haben wir beschlossen, sowohl einen Brunnen bauen zu lassen, als auch die Zäune zu besorgen um den Schulgarten zu schützen. Somit verbindet sich notwendige Wasserversorgung mit Bildung und passt wieder einmal zu unserem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

    Brunnenbau

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Unser neuer Brunnen ist bei dem Dorf BICOLE entstanden. Auf dem Foto oben links seht ihr den alten Brunnen, der durch seinen Verfall nicht mehr zu gebrauchen ist. Der neue Brunnen bedeutet für die Dorfbewohner von BICOLE eine sichere Existenzgrundlage. Das Brunnenwasser wird zum Trinken, Kochen, Waschen, für den Anbau von Pflanzen und zur Versorgung des Viehs genutzt.

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing

    Wie wir euch im August berichteten, lebt diese Familie in ärmsten Verhältnissen und wohnt in fast unhaltbaren Zuständen mit zu vielen Menschen auf engstem Raum. Derzeit befindet sich unser langjähriger Projektbegleiter Werner Dienst im Senegal um den Ausbau der Räumlichkeiten zu organisieren. Fotos zu den Baumaßnahmen, die uns noch nicht aus dem Senegal erreicht haben, zeigen wir euch in einem der nächsten Infobriefe.

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Der jetzige Zustand des Zuhauses von Issa Ka. Durch eure Spenden werden wir euch in einigen Wochen verbesserte Wohnverhältnisse zeigen können.

    Zum guten Schluss…

    Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein außerordentlich erfolgreiches Projektjahr. Einmal mehr will ich euch den Mitgliedern und Spendern für euer fortwährendes Vertrauen in unsere Projektarbeit danken. Auch, wenn nur wenige Menschen die Projekte organisieren und deren Umsetzung im Senegal gewährleisten, unser Verein ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem jeder von euch, der den Verein finanziell unterstützt, seinen Anteil hat. Jeder von euch kann stolz sein auf das, was wir dort vor Ort in der senegalesischen Savanne an Bauprojekten realisiert haben: 40 (!) Brunnen, diverse Schulgebäude und eine Krankenstation. Hinzu kommen die Menschen, besonders Kinder wie Thérèse, Mustafa und Modou, die wir medizinisch versorgt hatten. Helfen ist eine Freude, besonders wenn man sieht, was wir gemeinsam in über 10 Jahren Projektarbeit erreicht haben.

    Ein besonderer Dank gilt wieder unseren beiden Mitarbeitern Jean-Paul und Demba im Senegal,
    die in all den Jahren die Projekte immer bestenmöglich umgesetzt haben. Sie und wir sind gleichermaßen motiviert in den nächsten Jahren noch viele gute Projekte auf den Weg zu bringen. Helft uns dabei!

    Euch und euren Familien wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017!

    Torsten

    Helfende Hände Senegal 2016

    Helfende Hände Senegal 2016

    Helfende Hände Senegal 2016


  4. Aktuelles Januar 2016

    1. Februar 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    das Projektjahr 2015 war in Bezug auf den Spendeneingang das bislang erfolgreichste in unserer nahezu 10-jährigen Vereinsgeschichte. Insgesamt kamen dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden fast € 15.000 zusammen. Es gab im letzten Jahr einige Großspender, darunter die P.R. Trans GmbH, Dr. Fella Industriebedarf, CT Logistics GmbH, eine Steuerkanzlei aus Hamburg und mehrere private Großspender, bei denen wir uns im Namen der senegalesischen Menschen, die unsere Hilfe erreicht, herzlich bedanken. Gleichzeitig sprechen wir euch Mitgliedern unseren Dank für euer langjähriges Vertrauen in unsere Projekte aus. Durch diese sichere Basis eurer Mitgliedsbeiträge lassen sich unsere Projekte jedes Jahr erneut gut planen und umsetzen.

    Ende letzten Jahres haben wir noch die Solaranlage in der Krankenstation in Rôff installieren lassen können. Sie funktioniert einwandfrei und neben dem sofort verfügbaren Strom während der Sonnenstunden am Tage, speichern die Akkus genügend Strom um eine sichere Versorgung auch in der Nacht zu gewährleisten. Sämtliche Räume haben nun Licht und ausreichend Steckdosen um medizinische Geräte bei Bedarf anschließen zu können. Einen Kühlschrank zur Aufbewahrung von Medikamenten werden unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf in den nächsten Wochen besorgen. Die Bewohner in Rôff und auch die Savannenbewohner in der Umgebung nutzen die Krankenstation permanent. Einige Kinder wurden schon in der Krankenstation geboren. Die Mütter gebären seit dem Umbau der Station fast ausschließlich hier und nicht mehr Zuhause. Aber auch bei Verletzungen oder Erkrankungen nehmen die Bewohner das Angebot an medizinischer Versorgung gerne an.

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    Ankunft der Solaranlage (rechts im Bild: Jean-Paul)

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    Neben der Installation der Solaranlage, wurden nun auch die fehlenden Fenster als Schutz gegen Sand und Schmutz eingebaut, was zu einer erheblichen hygienischen Verbesserung beiträgt. (more…)


  5. Aktuelles September 2015

    3. Oktober 2015 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    was hat unser Verein mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun?

    Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hat uns in mehreren Gesprächen gesagt:

    „Wir wollen unsere Heimat nicht verlassen. Unsere Familien leben hier, wir lieben unsere Kultur und unsere Traditionen. Jeder Brunnen, der hier gebaut wird, hilft, dass die Dorfbewohner in der Savanne ihre Existenz sichern können und die Dörfer nicht verlassen müssen“ Dass Senegalesen sich auf den Weg über das Meer nach Europa machen, ist meistens die letzte Hoffnung, die Familien in der Heimat durch irgendeine Arbeit in Europa versorgen zu können. Unabhängig davon, wie man die Situation der sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge bewertet, geht es um menschliche Schicksale, die keinen anderen Ausweg sehen, als das „Glück“ in Europa zu suchen. Kein Mensch sollte gezwungen sein, aus Mangel an Essen, Trinken, medizinischer Versorgung oder Bildung seine Heimat zu verlassen. Ihr, die Mitglieder und Spender, tragt im erheblichen Maße dazu bei, dass die Menschen im Senegal, denen unsere Hilfe zukommt, keinen Grund mehr haben, die gefährliche Flucht über das Mittelmeer anzutreten. Jeder einzelne unserer Brunnen sorgt dafür, dass Familien sich durch kleinbäuerliche Landwirtschaft selbst versorgen können und sofern es einen Überschuss gibt, damit auch Handel betreiben können. Damit sorgt ihr maßgeblich für die Existenzsicherung der Savannenbewohner. Hinzu kommt, dass wir an manchen Orten in der Savanne die Grundlage einer medizinischen Versorgung auf den Weg gebracht haben und ebenso die Bildungsangebote sichern. Ihr sorgt mit euren Spenden dafür, dass Senegalesen in ihrer geliebten Heimat bleiben können. Hierfür möchte ich euch schon an dieser Stelle, im Namen der Menschen im Senegal, meinen größtmöglichen Dank aussprechen.

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    Unsere Mitarbeiter Demba Diouf und Jean-Paul Sarr an Feldern, die erst durch unsere Brunnen entstehen und bewirtschaftet werden konnten.

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    Unsere aktuellen Projekte:

    Projekt Bildung

    Das Schulgebäude in Giarare-Diahrere

    Die zuletzt noch benötigten Fenster und Türen wurden eingebaut. Somit ist das Schulgebäude fertig gestellt und der Unterricht kann nun bei jeder Witterung stattfinden. Das Problem eindringendenden Regens durch das Strohdach gibt es nicht mehr. Lehrer, Schüler und ihre Familien sind gleichermaßen dankbar für das Gebäude. Für das anstehende neue Schuljahr werden wir die Schüler mit notwendigen Heften, Stiften und Büchern ausstatten. Neben den diversen Schulgebäuden in Rôff, die wir mittlerweile gebaut haben sowie dem Schulgebäude in Keur Martin, ist dieses unser drittes vollendetes Schulbauprojekt.

    Die Schule im Bau und nach Fertigstellung:

    CAM00724

    Der unzureichende Zustand vor unserem Einsatz

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