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  1. Bau der Schulkantine in Rôff

    7. Januar 2010 von Torsten

    Die Kinder von Rôff

    Im März 2008 berichteten wir über die geplante Schulkantine in Rôff.

    Inzwischen konnte der Bau unserer Schulkantine abgeschlossen und der Betrieb aufgenommen werden. Vielen Dank allen Spendern!

    Schüler in der Schulkantine in Rôff

    Schüler in der Schulkantine in Rôff


  2. Schulbau in Keur Martin – wir bitten um Spenden

    30. Juli 2009 von Torsten

    Schule in Keur Martin

    Jean-Paul hatte vor unserer Reise bereits eine Schule in Keur Martin (von M’Bour aus an der Nationalstraße in Richtung Kaolack gelegen) ausfindig gemacht, in der ca. 80 Schüler in drei Klassen unterrichtet werden. Diese Schule besteht nur aus Strohwänden und Strohdächern. Hier ergibt sich dasselbe Problem wie für den Kindergarten in Rôff, bei schlechter Witterung kann kein Unterricht mehr stattfinden. Zudem ist die Einrichtung als sehr spärlich zu bezeichnen. Wir hatten Kostenvoranschläge eingeholt, da wir der Schule gerne ein festes Gebäude für die drei Klassen sowie ein separates Toilettengebäude errichtet hätten.

    Schule in Keur Martin

    Leider mussten wir feststellen, dass der günstigste Kostenvoranschlag immer noch bei € 23.000,– liegt. Daher bitten wir hier dringend um eure Mithilfe bei der Suche nach Spendern, damit wir dieses Projekt nach der Regenzeit im Oktober konkretisieren können. Ähnlich schwer gestaltet sich die Finanzierung unseres Projekts zum Bau einer Schule, die durch unseren Verein dauerhaft als Privatschule unterhalten werden soll.

    Schule in Keur Martin


  3. Kindergarten in Rôff – Baubeginn im Mai 2009

    30. Juli 2009 von Torsten

    Neben der Wasserversorgung haben unsere Schulprojekte ebenfalls höchste Priorität. Bei unserem Besuch der Schule in Rôff, die wir letztes Jahr mit Büchern ausgestattet hatten und der wir eine Schulkantine haben bauen lassen, wurde in den Gesprächen mit den vier Lehrern weiterer Versorgungsmangel deutlich:

    Es gibt jetzt einen Kindergarten innerhalb der Schule, welcher nur aus Strohwänden und Strohdach besteht, was bedeutet, dass bei Regen der Kindergarten ausfällt.

    Kindergarten in Rôff

    Es war für uns keine Frage, dass wir der Schule bei allen Punkten unsere Hilfe zukommen lassen würden. Bereits am nächsten Tag kümmerten wir uns gemeinsam mit Jean-Paul und Demba Diouf, einem langjährigen Freund von Jean-Paul (der uns immer wieder helfend bei vielen organisatorischen Angelegenheiten zur Seite steht) um die Besorgung der benötigten Schulmaterialien. Der Bau des Kindergartens, die Instandsetzung des Schulgartens und die Nahrungsmittelversorgung für die Zeit bis zum Schuljahresende wurden unsererseits ebenfalls zugesagt und von Jean-Paul, Demba und den Lehrern schon zum Teil organisiert und umgesetzt. Mit dem Bau des Kindergartengebäudes wird noch im Mai begonnen.


  4. Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    30. Juli 2009 von Torsten

    Wassermangel in der Savanne

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Der Wassermangel in der trockenen Savanne ist ein immer wiederkehrendes Problem, da es pro Jahr nur eine kurze Regenzeit von vier Monaten Dauer gibt, die Ende Juni beginnt und im Oktober schon wieder endet. Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hatte bereits vor unserer Ankunft zwei weitere Dörfer ausfindig gemacht, wo dringend Brunnen benötigt werden, um den Wasserbedarf der dort lebenden Familien zu sichern. Eines der Dörfer ist das Dorf Balabougou (einige Kilometer hinter dem Dorf Rôff gelegen), ein weiteres ist das Dorf Louly Nak, welches linker Hand der Nationalstraße von M’Bour Richtung Fatick in der Savanne liegt. In beiden Dörfern ergeben sich dieselben Probleme. Es gibt in einigen hundert Metern Entfernung lediglich nicht befestigte Brunnen, die maximal eine Saison halten, da sie durch die fehlende Zementierung während der Regenzeit aufgeweicht werden und in sich zusammenfallen. Beide derzeit existierenden Brunnen haben zudem durch die unzureichende Tiefe von knapp sieben Metern nie genügend Wasservorrat für alle umliegend wohnenden Familien.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Nachdem wir die beiden Dörfer und die Bauplätze der Brunnen besichtigt hatten, gab es für uns nur eine Entscheidung: Da die Menschen in beiden Dörfern dringend einen ganzjährigen Wasservorrat brauchen, lassen wir unseren zweiten und dritten Brunnen im Senegal bauen. Die neuen Brunnen werden, wie schon unser erster Brunnen bei Diohine, zementiert und ca. 15m tief, mit ausreichendem Wasservorrat für das ganze Jahr. Die Kosten für die Brunnen belaufen sich auf rund € 1.000,–, welche wir durch eure Spenden bezahlen können. Am 30. April haben wir durch einen Anruf von Jean-Paul erfahren, dass beide Brunnen schon im Bau sind und es ausreichend Wasser gibt. In wenigen Tagen werden beide Brunnen nach ca. vierwöchiger Bauzeit fertig gestellt.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou


  5. Feldbewässerung bei Rôff

    26. März 2008 von Torsten

    Feldbewässerung bei Rôff

    Unweit von der Schule in Rôff gibt es ein acht Hektar großes Feld, das nur unter schweren Bedingungen bestellt werden kann. Ungefähr 70% des Feldes sind momentan nicht nutzbar, da der Boden steinhart ist und die Bewässerung ein massives Problem darstellt.

    Vor fünf Jahren hatte ein Franzose den Menschen dort geholfen das Feld bewirtschaften zu können. Er sorgte für kleine Wasserleitungen, die in die Erde eingelassen wurden um nah an den Wurzeln für eine effektive Bewässerung zu sorgen. Für das Pumpen in die Wasserleitungen sorgte ein Motor, der mit Diesel betrieben wird. Der Franzose bezahlte die Feldarbeiter, kassierte im Gegenzug die Ernte. Nach einigen Jahren stellte er die Hilfe ein.

    Das Problem der Menschen ist auch hier der Geldmangel. Sie besitzen nicht mal soviel Geld, um am Tag sechs Liter Diesel für den Motor kaufen zu können, welcher für ca. fünf Stunden am Tag die Felder bewässern könnte. Zu Eurer Information, ein Liter Diesel kostet im Senegal soviel wie bei uns (derzeit ca. € 1,25).

    Savanne bei Rôff

    Von einem der Feldarbeiter erfuhren wir, dass neben dem fehlenden Diesel, mittlerweile die desolaten Zäune ein weiteres Problem darstellen, da Tiere sich über die Pflanzen hermachen und auch das Wasser wittern. Aus diesem Grunde errichten wir bei unserem Brunnenbau in Diohine ein Tierbassin, das sich außerhalb des Feldes befindet.

    Weiterhin kann der brachliegende Teil des Feldes nicht mehr per Hand gepflügt werden. Hierzu muss ein Traktor eingesetzt werden, welcher ca. € 60,– je Hektar zum Umpflügen kosten würde.

    Uns kam während der Besprechung mit dem Feldarbeiter folgende Idee

    Probeweise schaffen wir für zwei Hektar die Vorraussetzung für die Feldbestellung:

    (1) Traktor mieten zum ersten Umpflügen
    (2) Pflanzensamen
    (3) Diesel für den vorhandenen Motor zum Bewässern
    (4) Stacheldraht zum Schutz vor Tieren

    Feldbewässerung bei Rôff

    Anders als der Franzose, wollen wir die Menschen für ihre Feldarbeit nicht bezahlen, sondern sie sollen nach dem Erfolgsprinzip arbeiten und 90% der Ernte für sich behalten dürfen, egal ob sie sie verzehren oder damit handeln wollen. Die restlichen 10% fordern wir für die Allgemeinheit, um z.B. der Schule in Rôff regelmäßig etwas zu Essen liefern zu können. Der Start für dieses Projekt wird mit Jean Paul und dem Dorf Rôff noch abgestimmt.