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  1. Sport in Rôff: Fußballverein

    22. März 2010 von Torsten

    Kein Sport fasziniert die Senegalesen mehr als Fußball. Es gab die Bitte des Fußballvereins von Rôff, ob wir Fußballschuhe und Schienbeinschoner kaufen könnten. Viele der Spieler haben keine Sportschuhe, die meisten spielen mit normalen Schuhen, teils auch nur mit einem Schuh oder sogar barfuß. Dieses führt auf dem harten Savannenboden schnell zu Verletzungen.

    Kinder beim Fußball

    Kinder am Torpfosten

    Jean-Paul

    Jean-Paul

    Bei der Ausstattung des Fußballvereins hoffen wir auf eure Mithilfe. Vielleicht kennt ihr einen Fußballverein, der eventuell gute gebrauchte Schuhe oder Schienbeinschoner abgeben kann? Noch besser wäre natürlich, wenn wir durch ein Sportgeschäft an neue Sachen kämen oder einen Sponsor fänden, der uns diese zu kaufen ermöglicht.

    Fußball auf Savannenboden

    Fußball spielen mit Gummischuhen auf hartem Savannenboden

     


  2. Lepradorf Mbaling

    8. März 2010 von Torsten

    Wie schon bei unserem Besuch im März 2009, haben wir auch dieses Jahr der Krankenstation in Mbaling Medikamente und Verbandsmaterial mitgebracht. Bei dem Gespräch mit einer Krankenschwester fanden wir heraus, dass die Medikamente und Verbandsmaterialien um ein vielfaches billiger sind als in Deutschland. So kosten z.B. 10 Paracetamol in Deutschland ca. 50 Eurocent, im Senegal aber gerade mal 10 Eurocent. Auch wir können durch solche Erfahrungen nur hinzu lernen und haben daher beschlossen, das Jean-Paul sich mit der zuständigen Krankenschwester in regelmäßigen Abständen in Verbindung setzt und nachhakt, welche Medikamente gerade benötigt werden. Da wir nie Geld an Dritte geben, wird Jean-Paul mit der Krankenschwester zu dem entsprechenden Händler fahren, die Rechnung vor Ort bezahlen und die Medikamente in Empfang nehmen.

    Lepradorf Mbaling

    Lepradorf Mbaling


  3. Sanitätsstation in Rôff

    7. März 2010 von Torsten

    Für die werdenden Mütter in der Sanitätsstation in Rôff soll eine Liege angeschafft werden, damit diese eine bessere Möglichkeit haben ihre Kinder auf die Welt zu bringen. Bislang geschieht das auf einer Matte auf dem Fußboden.Wir müssen erneut feststellen, dass die Menschen selbst für solche, in unseren Augen kleinen Anschaffungen, einfach kein Geld haben.

    Sanitätsstation in Rôff

    Jean-Paul in der Krankenstation von Rôff

    Sanitätsstation in Rôff

    Sanitätsstation in Rôff

    Die Krankenstation von Rôff

     

     


  4. Bau der Schulkantine in Rôff

    7. Januar 2010 von Torsten

    Die Kinder von Rôff

    Im März 2008 berichteten wir über die geplante Schulkantine in Rôff.

    Inzwischen konnte der Bau unserer Schulkantine abgeschlossen und der Betrieb aufgenommen werden. Vielen Dank allen Spendern!

    Schüler in der Schulkantine in Rôff

    Schüler in der Schulkantine in Rôff


  5. Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    30. Juli 2009 von Torsten

    Wassermangel in der Savanne

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Der Wassermangel in der trockenen Savanne ist ein immer wiederkehrendes Problem, da es pro Jahr nur eine kurze Regenzeit von vier Monaten Dauer gibt, die Ende Juni beginnt und im Oktober schon wieder endet. Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hatte bereits vor unserer Ankunft zwei weitere Dörfer ausfindig gemacht, wo dringend Brunnen benötigt werden, um den Wasserbedarf der dort lebenden Familien zu sichern. Eines der Dörfer ist das Dorf Balabougou (einige Kilometer hinter dem Dorf Rôff gelegen), ein weiteres ist das Dorf Louly Nak, welches linker Hand der Nationalstraße von M’Bour Richtung Fatick in der Savanne liegt. In beiden Dörfern ergeben sich dieselben Probleme. Es gibt in einigen hundert Metern Entfernung lediglich nicht befestigte Brunnen, die maximal eine Saison halten, da sie durch die fehlende Zementierung während der Regenzeit aufgeweicht werden und in sich zusammenfallen. Beide derzeit existierenden Brunnen haben zudem durch die unzureichende Tiefe von knapp sieben Metern nie genügend Wasservorrat für alle umliegend wohnenden Familien.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Nachdem wir die beiden Dörfer und die Bauplätze der Brunnen besichtigt hatten, gab es für uns nur eine Entscheidung: Da die Menschen in beiden Dörfern dringend einen ganzjährigen Wasservorrat brauchen, lassen wir unseren zweiten und dritten Brunnen im Senegal bauen. Die neuen Brunnen werden, wie schon unser erster Brunnen bei Diohine, zementiert und ca. 15m tief, mit ausreichendem Wasservorrat für das ganze Jahr. Die Kosten für die Brunnen belaufen sich auf rund € 1.000,–, welche wir durch eure Spenden bezahlen können. Am 30. April haben wir durch einen Anruf von Jean-Paul erfahren, dass beide Brunnen schon im Bau sind und es ausreichend Wasser gibt. In wenigen Tagen werden beide Brunnen nach ca. vierwöchiger Bauzeit fertig gestellt.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou