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  1. Aktuelles April 2013

    16. April 2013 von Torsten

    IMG_0024_sBei jedem unserer gebauten Brunnen, den wir (Dirk und Torsten) während unserer Senegalreise im Februar besichtigt hatten, schlug uns eine enorme Dankbarkeit der Kleinbauern und der Dorfbewohner entgegen. „Durch diesen Brunnen können die Männer im Dorf bleiben, da sie nun Arbeit haben und Gemüse anbauen können. Gott möge euch ein langes Leben schenken!“  Diesen rührenden Dank der Dorfbewohner geben wir nur zu gerne an alle Mitglieder und Spender weiter. Nur durch eure fortwährende Spendenbereitschaft konnten wir mittlerweile unseren 20. Brunnen fertig bauen.

    Die drei neuesten Brunnen in Tabe (gespendet von CT Logistic SPRL), Foua  (gespendet von Dr. Fella) und Diol Khohane (gespendet von der Schulklasse 2b und ihrer Lehrerin Martina Sigle der Friedrich Keller Schule in Abtsgmünd) führen alle ausreichend Wasser. Sie erleichtern erheblich die Lebensbedingungen der Einheimischen in der Savanne.

    In Tabe, wo sich unser von der Küste aus entferntester Brunnen befindet, haben die Dorfbewohner bereits ein kleines Feld mit unterschiedlichen Gemüsesorten angelegt.  Diese kleinen Felder sind an vielen unserer Brunnen entstanden. Sie sichern die Existenz der Familien vor Ort, die für den Eigenbedarf ernten um somit sich selbst zu versorgen oder um mit dem Ernteüberschuss zu handeln. (more…)


  2. Feldbewässerung in Rôff

    28. August 2012 von Torsten

    Nachdem im Jahr 2010 drei Brunnen und ein Wasserbecken gebaut wurden sowie eine Motorpumpe und Wasserschläuche gekauft wurden, sind Gemüsefelder angelegt worden. Hier werden u.a. Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und Paprika angebaut. Ein Teil der Ernte wird verkauft und ein Teil wird kostenlos an die Schulkantine in Rôff weitergegeben.

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  3. Bewässerung in Guedj Martin

    28. August 2012 von Torsten

    In Guedj Martin wird der Brunnen gut genutzt, u.a. auch um Gemüsefelder anzulegen  mit dem Ziel, diese stetig zu erweitern. Hier wachsen in großen Mengen Zwiebeln, Tomaten und Paprika. Die Bewohner versorgen sich selbst und verkaufen einen Teil der Ernte auf dem Markt.

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  4. Feldbewässerung bei Rôff

    26. März 2008 von Torsten

    Feldbewässerung bei Rôff

    Unweit von der Schule in Rôff gibt es ein acht Hektar großes Feld, das nur unter schweren Bedingungen bestellt werden kann. Ungefähr 70% des Feldes sind momentan nicht nutzbar, da der Boden steinhart ist und die Bewässerung ein massives Problem darstellt.

    Vor fünf Jahren hatte ein Franzose den Menschen dort geholfen das Feld bewirtschaften zu können. Er sorgte für kleine Wasserleitungen, die in die Erde eingelassen wurden um nah an den Wurzeln für eine effektive Bewässerung zu sorgen. Für das Pumpen in die Wasserleitungen sorgte ein Motor, der mit Diesel betrieben wird. Der Franzose bezahlte die Feldarbeiter, kassierte im Gegenzug die Ernte. Nach einigen Jahren stellte er die Hilfe ein.

    Das Problem der Menschen ist auch hier der Geldmangel. Sie besitzen nicht mal soviel Geld, um am Tag sechs Liter Diesel für den Motor kaufen zu können, welcher für ca. fünf Stunden am Tag die Felder bewässern könnte. Zu Eurer Information, ein Liter Diesel kostet im Senegal soviel wie bei uns (derzeit ca. € 1,25).

    Savanne bei Rôff

    Von einem der Feldarbeiter erfuhren wir, dass neben dem fehlenden Diesel, mittlerweile die desolaten Zäune ein weiteres Problem darstellen, da Tiere sich über die Pflanzen hermachen und auch das Wasser wittern. Aus diesem Grunde errichten wir bei unserem Brunnenbau in Diohine ein Tierbassin, das sich außerhalb des Feldes befindet.

    Weiterhin kann der brachliegende Teil des Feldes nicht mehr per Hand gepflügt werden. Hierzu muss ein Traktor eingesetzt werden, welcher ca. € 60,– je Hektar zum Umpflügen kosten würde.

    Uns kam während der Besprechung mit dem Feldarbeiter folgende Idee

    Probeweise schaffen wir für zwei Hektar die Vorraussetzung für die Feldbestellung:

    (1) Traktor mieten zum ersten Umpflügen
    (2) Pflanzensamen
    (3) Diesel für den vorhandenen Motor zum Bewässern
    (4) Stacheldraht zum Schutz vor Tieren

    Feldbewässerung bei Rôff

    Anders als der Franzose, wollen wir die Menschen für ihre Feldarbeit nicht bezahlen, sondern sie sollen nach dem Erfolgsprinzip arbeiten und 90% der Ernte für sich behalten dürfen, egal ob sie sie verzehren oder damit handeln wollen. Die restlichen 10% fordern wir für die Allgemeinheit, um z.B. der Schule in Rôff regelmäßig etwas zu Essen liefern zu können. Der Start für dieses Projekt wird mit Jean Paul und dem Dorf Rôff noch abgestimmt.