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  1. Brunnenbau in Guedj Maad – Baubeginn Oktober 2010

    7. September 2010 von Torsten

    Ermöglicht durch die Spende einer Schulklasse und ihrer Lehrerin

    Wir freuen uns von ganzem Herzen über den tollen Beitrag der Klasse 2b der Friedrich von Keller Schule aus Abtsgmünd und ihrer Lehrerin Frau Sigle, der er es ermöglicht, einen weiteren Brunnen bauen zu können. Der neue Brunnen wird in der Savanne im Dorf Guedj (8 km von dem Dorf Rôff entfernt) gebaut werden. Baubeginn wird im Oktober sein und wird dann auch den Menschen in Guedj das Leben etwas erleichtern.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Aktuelles September 2010 und Oktober 2010.

     


  2. Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    30. Juli 2009 von Torsten

    Wassermangel in der Savanne

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Der Wassermangel in der trockenen Savanne ist ein immer wiederkehrendes Problem, da es pro Jahr nur eine kurze Regenzeit von vier Monaten Dauer gibt, die Ende Juni beginnt und im Oktober schon wieder endet. Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hatte bereits vor unserer Ankunft zwei weitere Dörfer ausfindig gemacht, wo dringend Brunnen benötigt werden, um den Wasserbedarf der dort lebenden Familien zu sichern. Eines der Dörfer ist das Dorf Balabougou (einige Kilometer hinter dem Dorf Rôff gelegen), ein weiteres ist das Dorf Louly Nak, welches linker Hand der Nationalstraße von M’Bour Richtung Fatick in der Savanne liegt. In beiden Dörfern ergeben sich dieselben Probleme. Es gibt in einigen hundert Metern Entfernung lediglich nicht befestigte Brunnen, die maximal eine Saison halten, da sie durch die fehlende Zementierung während der Regenzeit aufgeweicht werden und in sich zusammenfallen. Beide derzeit existierenden Brunnen haben zudem durch die unzureichende Tiefe von knapp sieben Metern nie genügend Wasservorrat für alle umliegend wohnenden Familien.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou

    Nachdem wir die beiden Dörfer und die Bauplätze der Brunnen besichtigt hatten, gab es für uns nur eine Entscheidung: Da die Menschen in beiden Dörfern dringend einen ganzjährigen Wasservorrat brauchen, lassen wir unseren zweiten und dritten Brunnen im Senegal bauen. Die neuen Brunnen werden, wie schon unser erster Brunnen bei Diohine, zementiert und ca. 15m tief, mit ausreichendem Wasservorrat für das ganze Jahr. Die Kosten für die Brunnen belaufen sich auf rund € 1.000,–, welche wir durch eure Spenden bezahlen können. Am 30. April haben wir durch einen Anruf von Jean-Paul erfahren, dass beide Brunnen schon im Bau sind und es ausreichend Wasser gibt. In wenigen Tagen werden beide Brunnen nach ca. vierwöchiger Bauzeit fertig gestellt.

    Brunnenbau in Louly Nak und Balabougou


  3. Brunnenbau in Diohine – Realisierung im Frühjahr 2008

    26. März 2008 von Torsten

    Die Brunnenkrater von Diohine

    Brunnenbau in Diohine

    Ungefähr 70 km in der Savanne besuchten wir ein Dorf, das Probleme mit dem Erhalt seiner Brunnen hat. Die Brunnen werden bis auf fünf Meter Tiefe gegraben. Da aber kein Geld für Zement und Draht vorhanden ist, können die Brunnen nicht gefestigt werden und brechen irgendwann durch den Wechsel von extremer Dürre und starkem Regen während der Regenzeit (von Juli bis Anfang Oktober) wieder in sich zusammen.

    Wir haben auf einem Feld vier Brunnenkrater hintereinander vorgefunden. Ein auszementierter Brunnen würde viel länger erhalten bleiben und man könnte ihn bis auf zehn Meter Tiefe graben, was einen sicheren Wasservorrat bedeutet.

    Brunnenbau in Diohine

     

    Auch diesem Dorf haben wir Soforthilfe zugesagt und werden schon Mitte März mit dem Bau eines Brunnens beginnen. Wir hatten über Jean Paul und unserem Freund Demba einen Brunnenbauer kennengelernt. Der hatte sich an einem Tag ein Bild vor Ort gemacht. Er informierte uns dann, dass er einen Monat für den Bau des Brunnens benötigen wird. Die Baukosten betragen € 1.100,–, welche durch die großzügige Spende von Pro-Logistik Team, Oberaudorf gedeckt werden.

    Allerdings möchten wir den Brunnenbauer permanent einsetzen, um weiteren Dörfern zu helfen. Das ist eine der Arbeiten von Jean Paul, der jetzt in der Region Rôff nach bedürftigen Dörfern forscht.

    Brunnenbau in Diohine