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  1. Kindergarten in Rôff – Baubeginn im Mai 2009

    30. Juli 2009 von Torsten

    Neben der Wasserversorgung haben unsere Schulprojekte ebenfalls höchste Priorität. Bei unserem Besuch der Schule in Rôff, die wir letztes Jahr mit Büchern ausgestattet hatten und der wir eine Schulkantine haben bauen lassen, wurde in den Gesprächen mit den vier Lehrern weiterer Versorgungsmangel deutlich:

    Es gibt jetzt einen Kindergarten innerhalb der Schule, welcher nur aus Strohwänden und Strohdach besteht, was bedeutet, dass bei Regen der Kindergarten ausfällt.

    Kindergarten in Rôff

    Es war für uns keine Frage, dass wir der Schule bei allen Punkten unsere Hilfe zukommen lassen würden. Bereits am nächsten Tag kümmerten wir uns gemeinsam mit Jean-Paul und Demba Diouf, einem langjährigen Freund von Jean-Paul (der uns immer wieder helfend bei vielen organisatorischen Angelegenheiten zur Seite steht) um die Besorgung der benötigten Schulmaterialien. Der Bau des Kindergartens, die Instandsetzung des Schulgartens und die Nahrungsmittelversorgung für die Zeit bis zum Schuljahresende wurden unsererseits ebenfalls zugesagt und von Jean-Paul, Demba und den Lehrern schon zum Teil organisiert und umgesetzt. Mit dem Bau des Kindergartengebäudes wird noch im Mai begonnen.


  2. Bau der Schulkantine in Rôff

    26. März 2008 von Torsten

    Die Kinder von Rôff

    Einige Kilometer südöstlich von Nianing liegt das kleine Savannendorf Rôff. Hier haben wir eine fürchterliche Versorgung der Schüler sehen müssen.

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    Die Schule hat derzeit 124 Schüler, verteilt auf drei Klassen. Kinder aus Dörfern im Umkreis bis zu 5 km werden vom sechsten bis 14. Lebensjahr hier unterrichtet. Die Schule beginnt um 8.00h und an mehreren Tagen endet der Unterricht erst um 17.00h. Das bedeutet, dass die Kinder gegen 6.30h von Zuhause loslaufen, um rechtzeitig in der Schule zu sein. Der Direktor sagte uns, dass nur die starken Kinder einer Familie dieses auf sich nehmen können, denn die Kinder bekommen den ganzen Tag nichts zu Essen und laufen um 17.00h den ganzen Weg hungrig zurück, um endlich bei der Familie eine Mahlzeit zu bekommen.

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    Andere wenige Schulen in der Savanne haben das Glück mittlerweile eine Kantine zu besitzen, wo die Mütter aus naheliegenden Dörfern mittags das Essen zubereiten. Der Direktor der Schule in Rôff beantragt seit Jahren bei der Regierung den dringenden Bau der Kantine. Er musste erfahren, dass die Regierung jedes Jahr für jedes Département (Regierungsbezirk) nur eine Kantine genehmigt. Ein Regierungsbezirk umfasst ca. 100 bis 200 Dörfern mit Schulen. Das bedeutet, dass selbst in 100 Jahren nicht jede Savannenschule eine Kantine besitzt und die Chance, dass gerade die Schule in Rôff bei der nächsten Genehmigung berücksichtigt wird, ist verschwindend gering.

    Zitat des Direktors: „Die Kinder müssen den Hunger ertragen um Bildung zu bekommen!“

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    Ein weiteres Problem ist der Mangel an Schulbüchern. Vier Kinder müssen sich ein Schulbuch teilen. Da ergibt sich das Problem, dass nach der Schule exakt drauf geachtet werden muss, dass vier Kinder aus nahe beieinander liegenden Dörfern sich die Schulbücher teilen, damit diese so effizient wie möglich eingesetzt werden. Die für den Unterricht benötigten Texte aus den Schulbüchern muss der Lehrer komplett an die Tafel schreiben, damit alle Schüler den Text lesen können. Dieses verzögert das Lernen ungemein.

    Als erste Maßnahme ließen wir Jean Paul mit dem Direktor ein Essen für den nächsten Schultag zu organisieren. Bei diesem Essen baten wir dann um die Kostenauflistung der Bücher und für den Bau der Kantine. Als wir zu dem Essen kamen, wurden wir durch lauten Applaus begrüßt.

    Kosten für 220 Schulbücher: € 470,-– Kosten für den Bau der Kantine: € 2.700,–

    Wir waren schockiert, dass so wenig Geld benötigt wird um die Situation der Schüler erheblich zu verbessern. Leider haben wir nicht mehr genügend Spendengelder um die Kosten für beide Vorhaben zu decken. Die Schulbücher können noch von unseren Spendengeldern bezahlt werden. Leider fehlen für den Bau der Kantine € 1.600,–. Da hoffe ich auf Eure Unterstützung! Als letzte Konsequenz würde ich den fehlenden Betrag selbst aufbringen.

     


  3. Schulbücher für die Kinder in Rôff

    26. März 2008 von Torsten

    Die Kinder von Rôff

    Einige Kilometer südöstlich von Nianing liegt das kleine Savannendorf Rôff. Hier haben wir eine fürchterliche Versorgung der Schüler sehen müssen.

    Schule in Rôff

    Die Schule hat derzeit 124 Schüler, verteilt auf drei Klassen. Kinder aus Dörfern im Umkreis bis zu 5 km werden vom sechsten bis 14. Lebensjahr hier unterrichtet. Die Schule beginnt um 8.00h und an mehreren Tagen endet der Unterricht erst um 17.00h. Das bedeutet, dass die Kinder gegen 6.30h von Zuhause loslaufen, um rechtzeitig in der Schule zu sein. Der Direktor sagte uns, dass nur die starken Kinder einer Familie dieses auf sich nehmen können, denn die Kinder bekommen den ganzen Tag nichts zu Essen und laufen um 17.00h den ganzen Weg hungrig zurück, um endlich bei der Familie eine Mahlzeit zu bekommen.

    Die Kinder von Rôff

     

    Die Schule in Rôff

    Andere wenige Schulen in der Savanne haben das Glück mittlerweile eine Kantine zu besitzen, wo die Mütter aus naheliegenden Dörfern mittags das Essen zubereiten. Der Direktor der Schule in Rôff beantragt seit Jahren bei der Regierung den dringenden Bau der Kantine. Er musste erfahren, dass die Regierung jedes Jahr für jedes Département (Regierungsbezirk) nur eine Kantine genehmigt. Ein Regierungsbezirk umfasst ca. 100 bis 200 Dörfern mit Schulen. Das bedeutet, dass selbst in 100 Jahren nicht jede Savannenschule eine Kantine besitzt und die Chance, dass gerade die Schule in Rôff bei der nächsten Genehmigung berücksichtigt wird, ist verschwindend gering.

    Schuldirektor in Rôff

    Zitat des Direktors: „Die Kinder müssen den Hunger ertragen um Bildung zu bekommen!“

    Ein weiteres Problem ist der Mangel an Schulbüchern. Vier Kinder müssen sich ein Schulbuch teilen. Da ergibt sich das Problem, dass nach der Schule exakt drauf geachtet werden muss, dass vier Kinder aus nahe beieinander liegenden Dörfern sich die Schulbücher teilen, damit diese so effizient wie möglich eingesetzt werden. Die für den Unterricht benötigten Texte aus den Schulbüchern muss der Lehrer komplett an die Tafel schreiben, damit alle Schüler den Text lesen können. Dieses verzögert das Lernen ungemein.

    Als erste Maßnahme ließen wir Jean Paul mit dem Direktor ein Essen für den nächsten Schultag zu organisieren. Bei diesem Essen baten wir dann um die Kostenauflistung der Bücher und für den Bau der Kantine. Als wir zu dem Essen kamen, wurden wir durch lauten Applaus begrüßt.

    Kosten für 220 Schulbücher: € 470,-– Kosten für den Bau der Kantine: € 2.700,–

    Wir waren schockiert, dass so wenig Geld benötigt wird um die Situation der Schüler erheblich zu verbessern. Leider haben wir nicht mehr genügend Spendengelder um die Kosten für beide Vorhaben zu decken. Die Schulbücher können noch von unseren Spendengeldern bezahlt werden. Leider fehlen für den Bau der Kantine € 1.600,–. Da hoffe ich auf Eure Unterstützung! Als letzte Konsequenz würde ich den fehlenden Betrag selbst aufbringen.