Brunnenbau in Diohine - Realisierung im Frühjahr 2008Die Brunnenkrater von Diohine Ungefähr 70 km in der Savanne besuchten wir ein Dorf, das Probleme mit dem Erhalt seiner Brunnen hat. Die Brunnen werden bis auf fünf Meter Tiefe gegraben. Da aber kein Geld für Zement und Draht vorhanden ist, können die Brunnen nicht gefestigt werden und brechen irgendwann durch den Wechsel von extremer Dürre und starkem Regen während der Regenzeit (von Juli bis Anfang Oktober) wieder in sich zusammen. Wir haben auf einem Feld vier Brunnenkrater hintereinander vorgefunden. Ein auszementierter Brunnen würde viel länger erhalten bleiben und man könnte ihn bis auf zehn Meter Tiefe graben, was einen sichereren Wasservorrat bedeutet. Auch diesem Dorf haben wir Soforthilfe zugesagt und werden schon Mitte März mit dem Bau eines Brunnens beginnen. Wir hatten über Jean Paul und unserem Freund Demba einen Brunnenbauer kennengelernt. Der hatte sich an einem Tag ein Bild vor Ort gemacht. Er informierte uns dann, dass er einen Monat für den Bau des Brunnens benötigen wird. Die Baukosten betragen € 1.100,--, welche durch die großzügige Spende von Pro-Logistik Team, Oberaudorf gedeckt werden. Allerdings möchten wir den Brunnenbauer permanent einsetzen, um weiteren Dörfern zu helfen. Das ist eine der Arbeiten von Jean Paul, der jetzt in der Region Rôff nach bedürftigen Dörfern forscht.
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