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  1. Aktuelles Januar 2016

    1. Februar 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    das Projektjahr 2015 war in Bezug auf den Spendeneingang das bislang erfolgreichste in unserer nahezu 10-jährigen Vereinsgeschichte. Insgesamt kamen dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden fast € 15.000 zusammen. Es gab im letzten Jahr einige Großspender, darunter die P.R. Trans GmbH, Dr. Fella Industriebedarf, CT Logistics GmbH, eine Steuerkanzlei aus Hamburg und mehrere private Großspender, bei denen wir uns im Namen der senegalesischen Menschen, die unsere Hilfe erreicht, herzlich bedanken. Gleichzeitig sprechen wir euch Mitgliedern unseren Dank für euer langjähriges Vertrauen in unsere Projekte aus. Durch diese sichere Basis eurer Mitgliedsbeiträge lassen sich unsere Projekte jedes Jahr erneut gut planen und umsetzen.

    Ende letzten Jahres haben wir noch die Solaranlage in der Krankenstation in Rôff installieren lassen können. Sie funktioniert einwandfrei und neben dem sofort verfügbaren Strom während der Sonnenstunden am Tage, speichern die Akkus genügend Strom um eine sichere Versorgung auch in der Nacht zu gewährleisten. Sämtliche Räume haben nun Licht und ausreichend Steckdosen um medizinische Geräte bei Bedarf anschließen zu können. Einen Kühlschrank zur Aufbewahrung von Medikamenten werden unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf in den nächsten Wochen besorgen. Die Bewohner in Rôff und auch die Savannenbewohner in der Umgebung nutzen die Krankenstation permanent. Einige Kinder wurden schon in der Krankenstation geboren. Die Mütter gebären seit dem Umbau der Station fast ausschließlich hier und nicht mehr Zuhause. Aber auch bei Verletzungen oder Erkrankungen nehmen die Bewohner das Angebot an medizinischer Versorgung gerne an.

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    Ankunft der Solaranlage (rechts im Bild: Jean-Paul)

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    Neben der Installation der Solaranlage, wurden nun auch die fehlenden Fenster als Schutz gegen Sand und Schmutz eingebaut, was zu einer erheblichen hygienischen Verbesserung beiträgt. (more…)


  2. Aktuelles September 2015

    3. Oktober 2015 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    was hat unser Verein mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun?

    Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hat uns in mehreren Gesprächen gesagt:

    „Wir wollen unsere Heimat nicht verlassen. Unsere Familien leben hier, wir lieben unsere Kultur und unsere Traditionen. Jeder Brunnen, der hier gebaut wird, hilft, dass die Dorfbewohner in der Savanne ihre Existenz sichern können und die Dörfer nicht verlassen müssen“ Dass Senegalesen sich auf den Weg über das Meer nach Europa machen, ist meistens die letzte Hoffnung, die Familien in der Heimat durch irgendeine Arbeit in Europa versorgen zu können. Unabhängig davon, wie man die Situation der sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge bewertet, geht es um menschliche Schicksale, die keinen anderen Ausweg sehen, als das „Glück“ in Europa zu suchen. Kein Mensch sollte gezwungen sein, aus Mangel an Essen, Trinken, medizinischer Versorgung oder Bildung seine Heimat zu verlassen. Ihr, die Mitglieder und Spender, tragt im erheblichen Maße dazu bei, dass die Menschen im Senegal, denen unsere Hilfe zukommt, keinen Grund mehr haben, die gefährliche Flucht über das Mittelmeer anzutreten. Jeder einzelne unserer Brunnen sorgt dafür, dass Familien sich durch kleinbäuerliche Landwirtschaft selbst versorgen können und sofern es einen Überschuss gibt, damit auch Handel betreiben können. Damit sorgt ihr maßgeblich für die Existenzsicherung der Savannenbewohner. Hinzu kommt, dass wir an manchen Orten in der Savanne die Grundlage einer medizinischen Versorgung auf den Weg gebracht haben und ebenso die Bildungsangebote sichern. Ihr sorgt mit euren Spenden dafür, dass Senegalesen in ihrer geliebten Heimat bleiben können. Hierfür möchte ich euch schon an dieser Stelle, im Namen der Menschen im Senegal, meinen größtmöglichen Dank aussprechen.

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    Unsere Mitarbeiter Demba Diouf und Jean-Paul Sarr an Feldern, die erst durch unsere Brunnen entstehen und bewirtschaftet werden konnten.

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    Unsere aktuellen Projekte:

    Projekt Bildung

    Das Schulgebäude in Giarare-Diahrere

    Die zuletzt noch benötigten Fenster und Türen wurden eingebaut. Somit ist das Schulgebäude fertig gestellt und der Unterricht kann nun bei jeder Witterung stattfinden. Das Problem eindringendenden Regens durch das Strohdach gibt es nicht mehr. Lehrer, Schüler und ihre Familien sind gleichermaßen dankbar für das Gebäude. Für das anstehende neue Schuljahr werden wir die Schüler mit notwendigen Heften, Stiften und Büchern ausstatten. Neben den diversen Schulgebäuden in Rôff, die wir mittlerweile gebaut haben sowie dem Schulgebäude in Keur Martin, ist dieses unser drittes vollendetes Schulbauprojekt.

    Die Schule im Bau und nach Fertigstellung:

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    Der unzureichende Zustand vor unserem Einsatz

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  3. 30 Brunnen!

    5. Dezember 2014 von Torsten

    In der letzten Woche informierten uns unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf voller Stolz der 30. Brunnen durch eure Spenden im Dorf GOHE entstehen wird. Die Welle des Dankes, die uns bei jedem einzelnen Bauprojekt entgegenschlägt, geben wir immer wieder gerne an euch weiter. Dank eurer kontinuierlichen Spendenbereitschaft haben wir in den letzten Jahren sehr vielen Menschen in der senegalesischen Savanne nachhaltig helfen können.  Eine Vielzahl an Menschen sind durch unsere Brunnen nun nicht mehr gezwungen abzuwandern, da sie durch die Bereitstellung von Wasser kleinbäuerliche Landwirtschaft betreiben, sich selbst versorgen und zum Teil mit dem Ernteüberschuss sogar Handel treiben können. Das Vertrauen der Spender und die Erfolge im Senegal motivieren uns. Wir wollen genauso weiter machen, um noch mehr Menschen die Existenz zum Leben durch die Bereitstellung von Wasser aus unseren Brunnen  zu sichern. Jeder Mensch hat ein Recht auf Zugang zu Wasser! Lasst uns bitte gemeinsam weiter dafür sorgen.

    Der Brunnenabuer beim Bau des 28. Brunnen in GADIOL

    Der Brunnenabuer beim Bau des 28. Brunnen in GADIOL

    Die Krankenstation in Rôff

    Parallel zu unseren Brunnenprojekten hatten wir in diesem Jahr unser bislang größtes Projekt, den kompletten Um- und Ausbau der Krankenstation in Rôff, vollenden können. In den letzten Monaten haben wir dafür gesorgt, dass die Krankenstation mit Liegen, Matratzen, Stühlen, Tischen und Schränken ausgestattet wurde. Die Dame, die bislang die alte marode Krankenstation betreute, macht derzeit eine Ausbildung zur Sanitäterin um in Zukunft erste Hilfe leisten zu können. Für schwerere Krankheitsfälle wird sie in Absprache mit Jean-Paul und Demba dafür sorgen, dass diese in den Krankenhäusern von  MBour oder Pointe Sarène behandelt werden. Gemeinsam werden sie dann den Transport organisieren und den Kranken zum Arzt begleiten. Auch dieses Projekt ist nachhaltig und wird dauerhaft zur Verbesserung der Lebenssituation der Savannenbewohner beitragen. (more…)


  4. Aktuelles August 2014

    19. August 2014 von Torsten

    Im Juli hat die Regenzeit im Senegal begonnen. Dieses bedeutet einerseits, dass das dringend benötigte Wasser für die Menschen im Senegal ausreichend für die nächsten Wochen zur Verfügung steht, andererseits bedeutet das für unsere Bauprojekte einen kurzen Baustopp, da während des Regens keine Baumaßnahmen möglich sind. Diese gehen dann wie jedes Jahr Ende September/Anfang Oktober wieder weiter.

    Nicht nur die Menschen in der Savanne sind glücklich über die vollendeten Bauprojekte, auch wir sind sehr froh, unsere gesteckten Ziele bis zur Regenzeit erreicht zu haben. Jeglicher Dank, der uns über unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf von den Bewohnern der jeweiligen Dörfer erreicht, geben wir hiermit nur zu gerne an euch weiter. Ihr könnt stolz sein auf eure geleistete Hilfe! Ohne eure fortwährende Unterstützung und euer Vertrauen wären wir nach über sechs Jahren nicht nachhaltig so erfolgreich.

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    Unsere Brunnenprojekte

    Eines unserer Mitglieder sprach einmal von einer „Perlenkette“ aus Brunnen, die wir in der Savanne wachsen lassen. Diese schöne Bild einer Kette aus Brunnen ist seit dem Jahreswechsel um weitere vier Brunnen verlängert worden, so dass wir bei Brunnen Nr. 25 angelangt sind. Die Dorfbewohner von BOYARD, MBIN MODY, VELINGARA und DIOHINE erfahren durch unsere Brunnen eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebenssituation. Wasser steht den Menschen dort nun ausreichend zu jeder Jahreszeit zur Verfügung, sei es zum Trinken, Kochen, Waschen oder Bewässern. Für uns Europäer ist die Verfügbarkeit von Wasser eine Selbstverständlichkeit, für viele Senegalesen hingegen, insbesondere in der Savanne, ist Wasser immer noch ein rares Gut. Nicht selten müssen die Savannenbewohner mehrere Kilometer zurücklegen um an eine Wasserquelle zu gelangen. Dank eurer Hilfe ist die Versorgung dieser Menschen mit Wasser nun permanent gesichert!

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    Rechts am Brunnen unser Mitarbeiter Demba Diouf

    Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur Brunnen bauen zu lassen, sondern diese auch zu betreuen. Sollte es Probleme mit einem Brunnen geben, wie z.B. durch Versalzung oder drohende Austrocknung, werden unsere senegalesischen Mitarbeiter von den Dörfern informiert. Wir werden dann in jedem Fall Lösungen finden, um die Dorfbewohner nicht ihrem Schicksal zu überlassen, ohne Wasser auskommen zu müssen. (more…)


  5. Aktuelles Dezember 2013

    15. Dezember 2013 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    kurz vor Weihnachten können wir euch voller Freude und Stolz noch gute Nachrichten zu unseren Projekten im Senegal überbringen.

    Wir haben Dank eurer permanenten Spendenbereitschaft mehr Brunnen bauen können, als wir zunächst planten. Statt der vorgesehenen drei Brunnen, sind dieses Jahr vier neue Brunnen entstanden. Diese befinden sich in DIOL MADICKE, DIOL MAGANE, BOYARD NDIODIOME und in NDIGAMBA. Ein fünfter Brunnen in VELINGARA befindet sich im Bau, ein sechster Brunnen bei DIOHINE ist in Planung.

    IMG_0087Die vorgesehenen Projekte, die wir euch im Frühjahr präsentierten, sind weitestgehend umgesetzt worden. Die Schulkassen im Dorf Rôff haben Regale bekommen um die Schulmaterialien ordentlich lagern zu können, die Schüler/-innen haben alle neue Schuluniformen erhalten, sämtliche fehlenden Bücher wurden besorgt, damit sich nicht zwei Schüler/-innen ein Buch teilen müssen und das neue Kindergartengebäude wurde fertig gestellt. Lediglich steht die Reparatur der Wasserpumpe, welche die Schule mit Wasser versorgen könnte, noch aus. Dieses lag zunächst daran, dass es über mehrere Wochen nicht gelang, mit einem Monteur des Pumpenherstellers in Kontakt zu treten. Später erfuhr unser Mitarbeiter Jean-Paul Sarr, dass der französische Hilfsverein, der die Pumpe 2002 installierte, bereits Gelder für die Reparatur zur Verfügung gestellt hatte. Der französische Verein kümmert sich um die Instandsetzung der Pumpe. Somit konnten wir unsere Spenden für den Bau weiterer Brunnen verwenden.

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