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  1. 10 Jahre Helfende Hände Senegal!

    14. August 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,10 Jahre Helfende Hände Senegal

    am 20. Juli 2006 wurde unser Verein Helfende Hände Senegal e.V. bei dem Vereinsgericht in Tostedt eingetragen und hatte sofort seine Projektarbeit aufgenommen. 10 Jahre später ist es Zeit für einen Rückblick auf unsere Vereinsgeschichte, auf die wir sehr stolz sind und die ohne euch, die Mitglieder und Spender, niemals so erfolgreich geworden wäre. Die meisten Mitglieder sind vom ersten Tag an dabei und schenken uns seitdem ihr Vertrauen. Es ist dieses Vertrauen, das uns immer wieder beflügelt an unseren Projekten festzuhalten und weiterhin Entwicklungshilfe zu leisten. Durch euch ist unser kleiner Verein zu einem wichtigen Motor zur Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Menschen im Senegal geworden. An dieser Stelle danken wir euch von ganzem Herzen für eure einmalige Unterstützung unserer Projekte im Senegal und wir hoffen, dass ihr uns noch viele weitere Jahre begleiten werdet.

    10 Jahre Helfende Hände Senegal bedeutet neben dem Erfolg der Projekte aber eben auch das Gefühl einer nicht endenden Verantwortung gegenüber der armen Landbevölkerung im Senegal. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin unser Möglichstes tun, um die Lebensbedingungen zu verbessern. In 10 Jahren haben wir viel gelernt über das, was man will und was wirklich zu realisieren ist. Die Mitglieder der ersten Stunde wissen noch, dass wir 2006 ursprünglich mit Kinder-Patenschaften begonnen hatten. Wir mussten im darauffolgenden Jahr aber feststellen, dass die Patenschaftsgelder zwar die Familien erreichten, diese aber nicht immer zu dem Zweck des Schulbesuchs des einzelnen Kindes eingesetzt wurden, wie wir es angedacht hatten. Diese Erfahrung brachte uns damals dazu, nur noch Projekte für die Allgemeinheit zu organisieren, bei der einzelne Senegalesen kein Geld mehr von uns bekamen, um sicher zu stellen, dass die Mitgliedsbeiträge und Spenden garantiert den Projekten zu Gute kamen. Eine besondere Unterstützung erhalten wir seit dieser Zeit von unseren Mitarbeitern Jean-Paul Sarr und Demba Diouf, ohne die unsere Projekte nicht zu verwirklichen wären. Die beiden sind für uns unverzichtbar. Sie sind immer zur Stelle, wenn wir neue Projekte anstoßen, holen Preise ein, organisieren und kontrollieren die anstehenden Arbeiten. Die Abkehr von den Patenschaften hin zu den Bauprojekten hatten damals nahezu alle Mitglieder mitgetragen. Diese Reaktion eurerseits, dass ihr in die geänderten Projekte erneutes Vertrauen gesteckt hattet, war auf keinen Fall selbstverständlich für uns und dieses wissen wir bis zum heutigen Tag zu schätzen.

    Vielleicht bedarf es eben solcher Erfahrungen, um auf den richtigen Weg zu gelangen und nach 10 Jahren immer noch überzeugte Entwicklungshilfe an der richtigen Stelle zu leisten. Aber seht selbst…

     

    Ein besonderer Dank nach 10 Jahren Helfende Hände Senegal e.V.

    Wir danken ganz besonders herzlich allen Mitgliedern und Spendern, die unsere Projekte seit langer Zeit unterstützen. Die meisten Mitglieder sind seit der Vereinsgründung dabei. Viele Spender haben ein solches Vertrauen in unsere Projektarbeit, dass sie immer wieder spenden. Das ist einfach großartig und beflügelt uns weiter zu machen.

    Ein besonderer Dank gilt Elke de Vries, der Gestalterin unserer Internetseite. Seit 10 Jahren betreut Elke unseren Internetauftritt ehrenamtlich mit großer Kreativität. Einige Mitglieder kamen aus dem privaten Umfeld des Vorstands, aber es ist unsere Präsenz im Internet, die dafür gesorgt hat, dass z.B. Großspender wie Dr. Fella (Sanitätsstation in Rôff) oder auch das Ehepaar Sigle (4 Brunnen) auf uns aufmerksam wurden und uns immer noch ihr Vertrauen schenken.

    Einen recht herzlichen Dank auch an Brigitte und Werner Dienst in Stade. Ihr habt das Herz am rechten Fleck! Ohne euch würde es vielen Menschen im Senegal weit schlechter gehen, ohne euch wären wir heute nicht aktiv im Senegal um den Menschen dort zu helfen!

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    Werner Dienst und Issa Ka

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    Abschließend richtet sich ein großer Dank an unsere beiden Mitarbeiter im Senegal, Jean-Paul und Demba. Euer richtiges Gespür für gute Projekte, was sie kosten dürfen und wer sie durchführt, hat unseren Verein zu dem gemacht, wo er heute steht. Durch euch wissen wir, wie viel ein Sack Zement kosten darf und wie lange ein Brunnenbauer für den Bau eines Brunnen benötigt. Wir haben viel durch euch gelernt und euch zurecht das nötige Vertrauen für die Umsetzung unserer Projekte geschenkt.

    demba

    Demba

    jean-paul

    Jean-Paul

    Dringender Spendenaufruf

    Ich selbst hätte vor 10 Jahren nicht zu träumen gewagt, dass unser Verein einmal so viel bewegen würde und derart vielen Menschen im Senegal helfen kann. Leider stagniert seit geraumer Zeit die Mitgliederzahl unseres Vereins. Mitglieder sind aber wichtig, damit jedes Jahr ein bestimmter Betrag zur Verfügung steht, um Projekte sicher planen zu können. Ich danke euch schon jetzt, wenn ihr den einen oder anderen noch überzeugen könnt für unsere Projekte zu spenden oder Mitglied in unserem Verein zu werden. Mit nur 5 Euro monatlich (= Jahresbeitrag 60 Euro) kann man Mitglied in unserem Verein werden. Je mehr Mitgliedsbeiträge und Spenden wir erhalten, desto mehr Menschen im Senegal erreichen wir mit unserer Hilfe.

    Aktuell wird unsere Hilfe dringender denn je benötigt. Wie das ZDF in der letzten Woche mit unglaublich traurigen Bildern hungernder Kinder berichtete, droht in den Ländern der Sahelzone südlich der Sahara eine große Hungersnot. Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und Tschad sind besonders betroffen. Die Menschen in der senegalesischen Savanne brauchen unsere Brunnen um überleben zu können! Jetzt!!!

    SPENDEN-KONTO BEI DER SPARKASSE HARBURG-BUXTEHUDE:
    HELFENDE HÄNDE SENEGAL e.V.
    IBAN: DE27 2075 0000 0060 0605 48 – BIC: NOLADE21HAM

    Unser Vereins-Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat bis heute Bestand. Jeder gespendete Euro kommt zu 100 Prozent im Senegal an. Sämtliche administrative Kosten und auch Reisekosten werden persönlich vom Vorstand übernommen.

    Dank eurer Unterstützung haben wir in den letzten 10 Jahren viel erreicht, aber es gibt noch viele Thérèses und Mustafas im Senegal die unsere Hilfe benötigen. Und es gibt viele Menschen, die endlich mit Wasser versorgt werden wollen. Wir werden noch vielen Menschen in der senegalesischen Savanne zu einem würdigen Leben verhelfen und gemeinsam schaffen wir das! …darüber bin ich mir nach 10 Jahren absolut sicher!

    Torsten

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  2. Aktuelles Januar 2016

    1. Februar 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    das Projektjahr 2015 war in Bezug auf den Spendeneingang das bislang erfolgreichste in unserer nahezu 10-jährigen Vereinsgeschichte. Insgesamt kamen dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden fast € 15.000 zusammen. Es gab im letzten Jahr einige Großspender, darunter die P.R. Trans GmbH, Dr. Fella Industriebedarf, CT Logistics GmbH, eine Steuerkanzlei aus Hamburg und mehrere private Großspender, bei denen wir uns im Namen der senegalesischen Menschen, die unsere Hilfe erreicht, herzlich bedanken. Gleichzeitig sprechen wir euch Mitgliedern unseren Dank für euer langjähriges Vertrauen in unsere Projekte aus. Durch diese sichere Basis eurer Mitgliedsbeiträge lassen sich unsere Projekte jedes Jahr erneut gut planen und umsetzen.

    Ende letzten Jahres haben wir noch die Solaranlage in der Krankenstation in Rôff installieren lassen können. Sie funktioniert einwandfrei und neben dem sofort verfügbaren Strom während der Sonnenstunden am Tage, speichern die Akkus genügend Strom um eine sichere Versorgung auch in der Nacht zu gewährleisten. Sämtliche Räume haben nun Licht und ausreichend Steckdosen um medizinische Geräte bei Bedarf anschließen zu können. Einen Kühlschrank zur Aufbewahrung von Medikamenten werden unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf in den nächsten Wochen besorgen. Die Bewohner in Rôff und auch die Savannenbewohner in der Umgebung nutzen die Krankenstation permanent. Einige Kinder wurden schon in der Krankenstation geboren. Die Mütter gebären seit dem Umbau der Station fast ausschließlich hier und nicht mehr Zuhause. Aber auch bei Verletzungen oder Erkrankungen nehmen die Bewohner das Angebot an medizinischer Versorgung gerne an.

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    Ankunft der Solaranlage (rechts im Bild: Jean-Paul)

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    Neben der Installation der Solaranlage, wurden nun auch die fehlenden Fenster als Schutz gegen Sand und Schmutz eingebaut, was zu einer erheblichen hygienischen Verbesserung beiträgt. (more…)


  3. Aktuelles September 2015

    3. Oktober 2015 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    was hat unser Verein mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun?

    Unser senegalesischer Mitarbeiter Jean-Paul Sarr hat uns in mehreren Gesprächen gesagt:

    „Wir wollen unsere Heimat nicht verlassen. Unsere Familien leben hier, wir lieben unsere Kultur und unsere Traditionen. Jeder Brunnen, der hier gebaut wird, hilft, dass die Dorfbewohner in der Savanne ihre Existenz sichern können und die Dörfer nicht verlassen müssen“ Dass Senegalesen sich auf den Weg über das Meer nach Europa machen, ist meistens die letzte Hoffnung, die Familien in der Heimat durch irgendeine Arbeit in Europa versorgen zu können. Unabhängig davon, wie man die Situation der sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge bewertet, geht es um menschliche Schicksale, die keinen anderen Ausweg sehen, als das „Glück“ in Europa zu suchen. Kein Mensch sollte gezwungen sein, aus Mangel an Essen, Trinken, medizinischer Versorgung oder Bildung seine Heimat zu verlassen. Ihr, die Mitglieder und Spender, tragt im erheblichen Maße dazu bei, dass die Menschen im Senegal, denen unsere Hilfe zukommt, keinen Grund mehr haben, die gefährliche Flucht über das Mittelmeer anzutreten. Jeder einzelne unserer Brunnen sorgt dafür, dass Familien sich durch kleinbäuerliche Landwirtschaft selbst versorgen können und sofern es einen Überschuss gibt, damit auch Handel betreiben können. Damit sorgt ihr maßgeblich für die Existenzsicherung der Savannenbewohner. Hinzu kommt, dass wir an manchen Orten in der Savanne die Grundlage einer medizinischen Versorgung auf den Weg gebracht haben und ebenso die Bildungsangebote sichern. Ihr sorgt mit euren Spenden dafür, dass Senegalesen in ihrer geliebten Heimat bleiben können. Hierfür möchte ich euch schon an dieser Stelle, im Namen der Menschen im Senegal, meinen größtmöglichen Dank aussprechen.

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    Unsere Mitarbeiter Demba Diouf und Jean-Paul Sarr an Feldern, die erst durch unsere Brunnen entstehen und bewirtschaftet werden konnten.

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    Unsere aktuellen Projekte:

    Projekt Bildung

    Das Schulgebäude in Giarare-Diahrere

    Die zuletzt noch benötigten Fenster und Türen wurden eingebaut. Somit ist das Schulgebäude fertig gestellt und der Unterricht kann nun bei jeder Witterung stattfinden. Das Problem eindringendenden Regens durch das Strohdach gibt es nicht mehr. Lehrer, Schüler und ihre Familien sind gleichermaßen dankbar für das Gebäude. Für das anstehende neue Schuljahr werden wir die Schüler mit notwendigen Heften, Stiften und Büchern ausstatten. Neben den diversen Schulgebäuden in Rôff, die wir mittlerweile gebaut haben sowie dem Schulgebäude in Keur Martin, ist dieses unser drittes vollendetes Schulbauprojekt.

    Die Schule im Bau und nach Fertigstellung:

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    Der unzureichende Zustand vor unserem Einsatz

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  4. Aktuelles Februar 2015

    13. Februar 2015 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    nach unserem letzten Infobrief gab es eine enorme Spendenbereitschaft. Allein durch private Spenden waren mehr als € 3.000 (!!!) bis Ende Dezember zusammen gekommen. Eine Spende war dabei herausragend. Das Ehepaar Sigle, das unsere Projekte schon seit mehreren Jahren mit Spenden unterstützt, hat Ihrem gerade geborenen Enkel Paul einen Brunnen gewidmet. Ein schöner Gedanke, denn auch dort wo dieser Brunnen gebaut wird, wird mehr Leben entstehen können. In den nächsten Wochen wird ein Brunnen in der Savanne gebaut werden, der den Namen von Paul Sigle trägt. Durch die vielen Spenden werden wir in diesem Jahr mehr Brunnen bauen können, als zuvor gedacht. Hierzu trägt auch die angekündigte Spende von Birgit Claßen bei. Birgit verzichtete bei ihrer Geburtstagsfeier im Januar auf Geschenke und bat die Gäste, für einen Brunnen zu spenden. Und tatsächlich kam die Summe für einen Brunnen zusammen. Wir würden uns wirklich freuen, wenn so eine Aktion Nachahmer fände.

    Eure Spenden bedeuten mehr Hilfe für mehr Menschen. Hierfür können wir euch allen nicht genug danken!

    Unser neuer Brunnen in Dokh Dlosmone

    Unser neuer Brunnen in Dokh Dlosmone

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  5. 30 Brunnen!

    5. Dezember 2014 von Torsten

    In der letzten Woche informierten uns unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf voller Stolz der 30. Brunnen durch eure Spenden im Dorf GOHE entstehen wird. Die Welle des Dankes, die uns bei jedem einzelnen Bauprojekt entgegenschlägt, geben wir immer wieder gerne an euch weiter. Dank eurer kontinuierlichen Spendenbereitschaft haben wir in den letzten Jahren sehr vielen Menschen in der senegalesischen Savanne nachhaltig helfen können.  Eine Vielzahl an Menschen sind durch unsere Brunnen nun nicht mehr gezwungen abzuwandern, da sie durch die Bereitstellung von Wasser kleinbäuerliche Landwirtschaft betreiben, sich selbst versorgen und zum Teil mit dem Ernteüberschuss sogar Handel treiben können. Das Vertrauen der Spender und die Erfolge im Senegal motivieren uns. Wir wollen genauso weiter machen, um noch mehr Menschen die Existenz zum Leben durch die Bereitstellung von Wasser aus unseren Brunnen  zu sichern. Jeder Mensch hat ein Recht auf Zugang zu Wasser! Lasst uns bitte gemeinsam weiter dafür sorgen.

    Der Brunnenabuer beim Bau des 28. Brunnen in GADIOL

    Der Brunnenabuer beim Bau des 28. Brunnen in GADIOL

    Die Krankenstation in Rôff

    Parallel zu unseren Brunnenprojekten hatten wir in diesem Jahr unser bislang größtes Projekt, den kompletten Um- und Ausbau der Krankenstation in Rôff, vollenden können. In den letzten Monaten haben wir dafür gesorgt, dass die Krankenstation mit Liegen, Matratzen, Stühlen, Tischen und Schränken ausgestattet wurde. Die Dame, die bislang die alte marode Krankenstation betreute, macht derzeit eine Ausbildung zur Sanitäterin um in Zukunft erste Hilfe leisten zu können. Für schwerere Krankheitsfälle wird sie in Absprache mit Jean-Paul und Demba dafür sorgen, dass diese in den Krankenhäusern von  MBour oder Pointe Sarène behandelt werden. Gemeinsam werden sie dann den Transport organisieren und den Kranken zum Arzt begleiten. Auch dieses Projekt ist nachhaltig und wird dauerhaft zur Verbesserung der Lebenssituation der Savannenbewohner beitragen. (more…)