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  1. Aktuelles Dezember 2016

    24. Dezember 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    die Resonanz auf unseren Jubiläumsinfobrief im letzten August war enorm. Wir bekamen von diversen Seiten ein positives Echo zu unseren Projekten. Hierfür sind wir sehr dankbar, denn es bestätigt uns, neben den sichtbaren Erfolgen im Senegal, dass unsere Art zu helfen die richtige ist und wir diese in jedem Fall so fortführen wollen. Was uns ebenso freute, war die große Spendenbereitschaft, die der letzte Infobrief hervorgerufen hatte. Es sind seitdem Spenden von über € 8.000 bei uns eingegangen. Jede einzelne, noch so kleine Spende dabei ist wichtig, denn auch diese kann sowohl zum Bau eines Brunnens beitragen, als auch den Kauf eines Schulbuchs oder die Besorgung der Medikamente für die Krankenstation in Rôff ermöglichen. Jeder dieser Hilfen ist wichtig! Jede noch so kleine Spende ist wichtig, damit wir möglichst vielen Menschen im Senegal helfen können. Wenn auch der Schwerpunkt unserer Projekte bei der Wasserversorgung liegt, so wollen wir parallel die Menschen auch weiterhin medizinisch unterstützen und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen können und unter guten Bedingungen lernen können.

    Nachfolgend seht ihr die Erfolge eurer Spenden, für die wir euch im Namen der Menschen im Senegal den größtmöglichen Dank aussprechen.

    Die Schule in Rôff

    Wie wir euch berichteten, haben wir das Mauerwerk der Schulgebäude ausbessern lassen und diese mit einer speziellen Farbmischung, die mehrere Regenzeiten übersteht, streichen lassen. Die Fotos sprechen für sich. Die Schule ist kaum wieder zu erkennen.

    Die Schule in Rôff - vorheriger Zustand

    Vorheriger Zustand

    Die Schule in Rôff - vorheriger Zustand

    Vorheriger Zustand

    Renovierungsarbeiten in der Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Die Bauarbeiter und Maler

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Frisch renoviert: die Schule in Rôff

    Werner Dienst in der Schule in Rôff

    Nicht nur, dass die Gebäude optisch erheblich gewonnen haben, der große Vorteil dieses Anstrichs ist der Schutz vor extremer Witterung. Da wir von diesem Resultat überzeugt sind, haben wir beschlossen als nächstes die Krankenstation in Rôff streichen zu lassen und danach ebenfalls die von uns fertig gestellten Schulgebäude in Giarare Diahere.

    Die Schüler in Rôff

    Die Schüler in Rôff haben in den letzten Wochen ihre Schulwesten bekommen, die unsere Mitarbeiter Jean-Paul und Demba haben anfertigen lassen. Auf der Herzseite erkennt ihr unser Vereinsemblem.

    Die Schüler in Rôff

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die drei geplanten Baumaßnahmen, der Bau von Toiletten, der Bau des fehlenden Schulgebäudes und der Bau des Vordachs über die gesamte Länge aller Schulgebäude wurden mittlerweile beendet. Die Schüler und Lehrer haben sich bei Jean-Paul und Demba für unsere Hilfe herzlichst bedankt und sind sehr froh über die verbesserten Zustände. Sämtliche Schüler und auch Lehrer haben nun die gleichen Unterrichtsbedingungen in festen Gebäuden. Zuvor wurde ein Teil der Schüler in einer Strohhüte unterrichtet, die bei schlechtem und stürmischem Wetter kaum Unterricht zuließ. Ein weiterer großer Vorteil für alle in der Schule ist nun das schattenspendende Vordach.

    Die Schule in Giarare Diahere 

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Vorher…

    Die Schule in Giarare Diahere

    Die Schule in Giarare Diahere

    Jetzt, Dank Eurer Spenden …

    Die Schule in Giarere Diahere werden wir zukünftig permanent nach unseren Möglichkeiten unterstützen. Es ist ein sehr freundlicher Kontakt zu den Lehrern entstanden, die im regelmäßigen Austausch mit Jean-Paul und Demba stehen. Bei einem Gespräch wurde seitens der Lehrer der Wunsch geäußert, einen Schulgarten errichten zu wollen, damit die Schüler den Umgang mit Pflanzen lernen im Hinblick auf zukünftige Selbstversorgung. Da kein Brunnen in unmittelbarer Nähe der Schule zur Verfügung steht, haben wir beschlossen, sowohl einen Brunnen bauen zu lassen, als auch die Zäune zu besorgen um den Schulgarten zu schützen. Somit verbindet sich notwendige Wasserversorgung mit Bildung und passt wieder einmal zu unserem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

    Brunnenbau

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Brunnen in der Nähe des Dorfes Bicole, Senegal

    Unser neuer Brunnen ist bei dem Dorf BICOLE entstanden. Auf dem Foto oben links seht ihr den alten Brunnen, der durch seinen Verfall nicht mehr zu gebrauchen ist. Der neue Brunnen bedeutet für die Dorfbewohner von BICOLE eine sichere Existenzgrundlage. Das Brunnenwasser wird zum Trinken, Kochen, Waschen, für den Anbau von Pflanzen und zur Versorgung des Viehs genutzt.

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing

    Wie wir euch im August berichteten, lebt diese Familie in ärmsten Verhältnissen und wohnt in fast unhaltbaren Zuständen mit zu vielen Menschen auf engstem Raum. Derzeit befindet sich unser langjähriger Projektbegleiter Werner Dienst im Senegal um den Ausbau der Räumlichkeiten zu organisieren. Fotos zu den Baumaßnahmen, die uns noch nicht aus dem Senegal erreicht haben, zeigen wir euch in einem der nächsten Infobriefe.

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Das Zuhause von Issa Ka und seiner Familie in Nianing, Senegal

    Der jetzige Zustand des Zuhauses von Issa Ka. Durch eure Spenden werden wir euch in einigen Wochen verbesserte Wohnverhältnisse zeigen können.

    Zum guten Schluss…

    Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein außerordentlich erfolgreiches Projektjahr. Einmal mehr will ich euch den Mitgliedern und Spendern für euer fortwährendes Vertrauen in unsere Projektarbeit danken. Auch, wenn nur wenige Menschen die Projekte organisieren und deren Umsetzung im Senegal gewährleisten, unser Verein ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem jeder von euch, der den Verein finanziell unterstützt, seinen Anteil hat. Jeder von euch kann stolz sein auf das, was wir dort vor Ort in der senegalesischen Savanne an Bauprojekten realisiert haben: 40 (!) Brunnen, diverse Schulgebäude und eine Krankenstation. Hinzu kommen die Menschen, besonders Kinder wie Thérèse, Mustafa und Modou, die wir medizinisch versorgt hatten. Helfen ist eine Freude, besonders wenn man sieht, was wir gemeinsam in über 10 Jahren Projektarbeit erreicht haben.

    Ein besonderer Dank gilt wieder unseren beiden Mitarbeitern Jean-Paul und Demba im Senegal,
    die in all den Jahren die Projekte immer bestenmöglich umgesetzt haben. Sie und wir sind gleichermaßen motiviert in den nächsten Jahren noch viele gute Projekte auf den Weg zu bringen. Helft uns dabei!

    Euch und euren Familien wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017!

    Torsten

    Helfende Hände Senegal 2016

    Helfende Hände Senegal 2016

    Helfende Hände Senegal 2016


  2. 10 Jahre Helfende Hände Senegal!

    14. August 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,10 Jahre Helfende Hände Senegal

    am 20. Juli 2006 wurde unser Verein Helfende Hände Senegal e.V. bei dem Vereinsgericht in Tostedt eingetragen und hatte sofort seine Projektarbeit aufgenommen. 10 Jahre später ist es Zeit für einen Rückblick auf unsere Vereinsgeschichte, auf die wir sehr stolz sind und die ohne euch, die Mitglieder und Spender, niemals so erfolgreich geworden wäre. Die meisten Mitglieder sind vom ersten Tag an dabei und schenken uns seitdem ihr Vertrauen. Es ist dieses Vertrauen, das uns immer wieder beflügelt an unseren Projekten festzuhalten und weiterhin Entwicklungshilfe zu leisten. Durch euch ist unser kleiner Verein zu einem wichtigen Motor zur Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Menschen im Senegal geworden. An dieser Stelle danken wir euch von ganzem Herzen für eure einmalige Unterstützung unserer Projekte im Senegal und wir hoffen, dass ihr uns noch viele weitere Jahre begleiten werdet.

    10 Jahre Helfende Hände Senegal bedeutet neben dem Erfolg der Projekte aber eben auch das Gefühl einer nicht endenden Verantwortung gegenüber der armen Landbevölkerung im Senegal. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin unser Möglichstes tun, um die Lebensbedingungen zu verbessern. In 10 Jahren haben wir viel gelernt über das, was man will und was wirklich zu realisieren ist. Die Mitglieder der ersten Stunde wissen noch, dass wir 2006 ursprünglich mit Kinder-Patenschaften begonnen hatten. Wir mussten im darauffolgenden Jahr aber feststellen, dass die Patenschaftsgelder zwar die Familien erreichten, diese aber nicht immer zu dem Zweck des Schulbesuchs des einzelnen Kindes eingesetzt wurden, wie wir es angedacht hatten. Diese Erfahrung brachte uns damals dazu, nur noch Projekte für die Allgemeinheit zu organisieren, bei der einzelne Senegalesen kein Geld mehr von uns bekamen, um sicher zu stellen, dass die Mitgliedsbeiträge und Spenden garantiert den Projekten zu Gute kamen. Eine besondere Unterstützung erhalten wir seit dieser Zeit von unseren Mitarbeitern Jean-Paul Sarr und Demba Diouf, ohne die unsere Projekte nicht zu verwirklichen wären. Die beiden sind für uns unverzichtbar. Sie sind immer zur Stelle, wenn wir neue Projekte anstoßen, holen Preise ein, organisieren und kontrollieren die anstehenden Arbeiten. Die Abkehr von den Patenschaften hin zu den Bauprojekten hatten damals nahezu alle Mitglieder mitgetragen. Diese Reaktion eurerseits, dass ihr in die geänderten Projekte erneutes Vertrauen gesteckt hattet, war auf keinen Fall selbstverständlich für uns und dieses wissen wir bis zum heutigen Tag zu schätzen.

    Vielleicht bedarf es eben solcher Erfahrungen, um auf den richtigen Weg zu gelangen und nach 10 Jahren immer noch überzeugte Entwicklungshilfe an der richtigen Stelle zu leisten. Aber seht selbst…

     

    Ein besonderer Dank nach 10 Jahren Helfende Hände Senegal e.V.

    Wir danken ganz besonders herzlich allen Mitgliedern und Spendern, die unsere Projekte seit langer Zeit unterstützen. Die meisten Mitglieder sind seit der Vereinsgründung dabei. Viele Spender haben ein solches Vertrauen in unsere Projektarbeit, dass sie immer wieder spenden. Das ist einfach großartig und beflügelt uns weiter zu machen.

    Ein besonderer Dank gilt Elke de Vries, der Gestalterin unserer Internetseite. Seit 10 Jahren betreut Elke unseren Internetauftritt ehrenamtlich mit großer Kreativität. Einige Mitglieder kamen aus dem privaten Umfeld des Vorstands, aber es ist unsere Präsenz im Internet, die dafür gesorgt hat, dass z.B. Großspender wie Dr. Fella (Sanitätsstation in Rôff) oder auch das Ehepaar Sigle (4 Brunnen) auf uns aufmerksam wurden und uns immer noch ihr Vertrauen schenken.

    Einen recht herzlichen Dank auch an Brigitte und Werner Dienst in Stade. Ihr habt das Herz am rechten Fleck! Ohne euch würde es vielen Menschen im Senegal weit schlechter gehen, ohne euch wären wir heute nicht aktiv im Senegal um den Menschen dort zu helfen!

    werner-dienst-senegal-2016

    Werner Dienst und Issa Ka

    werner-dienst-senegal-roff

    Abschließend richtet sich ein großer Dank an unsere beiden Mitarbeiter im Senegal, Jean-Paul und Demba. Euer richtiges Gespür für gute Projekte, was sie kosten dürfen und wer sie durchführt, hat unseren Verein zu dem gemacht, wo er heute steht. Durch euch wissen wir, wie viel ein Sack Zement kosten darf und wie lange ein Brunnenbauer für den Bau eines Brunnen benötigt. Wir haben viel durch euch gelernt und euch zurecht das nötige Vertrauen für die Umsetzung unserer Projekte geschenkt.

    demba

    Demba

    jean-paul

    Jean-Paul

    Dringender Spendenaufruf

    Ich selbst hätte vor 10 Jahren nicht zu träumen gewagt, dass unser Verein einmal so viel bewegen würde und derart vielen Menschen im Senegal helfen kann. Leider stagniert seit geraumer Zeit die Mitgliederzahl unseres Vereins. Mitglieder sind aber wichtig, damit jedes Jahr ein bestimmter Betrag zur Verfügung steht, um Projekte sicher planen zu können. Ich danke euch schon jetzt, wenn ihr den einen oder anderen noch überzeugen könnt für unsere Projekte zu spenden oder Mitglied in unserem Verein zu werden. Mit nur 5 Euro monatlich (= Jahresbeitrag 60 Euro) kann man Mitglied in unserem Verein werden. Je mehr Mitgliedsbeiträge und Spenden wir erhalten, desto mehr Menschen im Senegal erreichen wir mit unserer Hilfe.

    Aktuell wird unsere Hilfe dringender denn je benötigt. Wie das ZDF in der letzten Woche mit unglaublich traurigen Bildern hungernder Kinder berichtete, droht in den Ländern der Sahelzone südlich der Sahara eine große Hungersnot. Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und Tschad sind besonders betroffen. Die Menschen in der senegalesischen Savanne brauchen unsere Brunnen um überleben zu können! Jetzt!!!

    SPENDEN-KONTO BEI DER SPARKASSE HARBURG-BUXTEHUDE:
    HELFENDE HÄNDE SENEGAL e.V.
    IBAN: DE27 2075 0000 0060 0605 48 – BIC: NOLADE21HAM

    Unser Vereins-Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat bis heute Bestand. Jeder gespendete Euro kommt zu 100 Prozent im Senegal an. Sämtliche administrative Kosten und auch Reisekosten werden persönlich vom Vorstand übernommen.

    Dank eurer Unterstützung haben wir in den letzten 10 Jahren viel erreicht, aber es gibt noch viele Thérèses und Mustafas im Senegal die unsere Hilfe benötigen. Und es gibt viele Menschen, die endlich mit Wasser versorgt werden wollen. Wir werden noch vielen Menschen in der senegalesischen Savanne zu einem würdigen Leben verhelfen und gemeinsam schaffen wir das! …darüber bin ich mir nach 10 Jahren absolut sicher!

    Torsten

    torsten-senegal


  3. Aktuelles Januar 2016

    1. Februar 2016 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    das Projektjahr 2015 war in Bezug auf den Spendeneingang das bislang erfolgreichste in unserer nahezu 10-jährigen Vereinsgeschichte. Insgesamt kamen dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden fast € 15.000 zusammen. Es gab im letzten Jahr einige Großspender, darunter die P.R. Trans GmbH, Dr. Fella Industriebedarf, CT Logistics GmbH, eine Steuerkanzlei aus Hamburg und mehrere private Großspender, bei denen wir uns im Namen der senegalesischen Menschen, die unsere Hilfe erreicht, herzlich bedanken. Gleichzeitig sprechen wir euch Mitgliedern unseren Dank für euer langjähriges Vertrauen in unsere Projekte aus. Durch diese sichere Basis eurer Mitgliedsbeiträge lassen sich unsere Projekte jedes Jahr erneut gut planen und umsetzen.

    Ende letzten Jahres haben wir noch die Solaranlage in der Krankenstation in Rôff installieren lassen können. Sie funktioniert einwandfrei und neben dem sofort verfügbaren Strom während der Sonnenstunden am Tage, speichern die Akkus genügend Strom um eine sichere Versorgung auch in der Nacht zu gewährleisten. Sämtliche Räume haben nun Licht und ausreichend Steckdosen um medizinische Geräte bei Bedarf anschließen zu können. Einen Kühlschrank zur Aufbewahrung von Medikamenten werden unsere Mitarbeiter Jean-Paul Sarr und Demba Diouf in den nächsten Wochen besorgen. Die Bewohner in Rôff und auch die Savannenbewohner in der Umgebung nutzen die Krankenstation permanent. Einige Kinder wurden schon in der Krankenstation geboren. Die Mütter gebären seit dem Umbau der Station fast ausschließlich hier und nicht mehr Zuhause. Aber auch bei Verletzungen oder Erkrankungen nehmen die Bewohner das Angebot an medizinischer Versorgung gerne an.

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    Ankunft der Solaranlage (rechts im Bild: Jean-Paul)

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    Neben der Installation der Solaranlage, wurden nun auch die fehlenden Fenster als Schutz gegen Sand und Schmutz eingebaut, was zu einer erheblichen hygienischen Verbesserung beiträgt. (more…)