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  1. Feldbewässerung in Rôff

    28. August 2012 von Torsten

    Nachdem im Jahr 2010 drei Brunnen und ein Wasserbecken gebaut wurden sowie eine Motorpumpe und Wasserschläuche gekauft wurden, sind Gemüsefelder angelegt worden. Hier werden u.a. Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und Paprika angebaut. Ein Teil der Ernte wird verkauft und ein Teil wird kostenlos an die Schulkantine in Rôff weitergegeben.

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  2. Bewässerung in Guedj Martin

    28. August 2012 von Torsten

    In Guedj Martin wird der Brunnen gut genutzt, u.a. auch um Gemüsefelder anzulegen  mit dem Ziel, diese stetig zu erweitern. Hier wachsen in großen Mengen Zwiebeln, Tomaten und Paprika. Die Bewohner versorgen sich selbst und verkaufen einen Teil der Ernte auf dem Markt.

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  3. Aktuelles August 2012

    28. August 2012 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    bei unserem diesjährigen Besuch im Senegal haben wir (Dagmar und Dirk) uns alle Projekte angesehen, die durch unseren Verein „Helfende Hände Senegal e.V.“ in den letzten beiden Jahren umgesetzt wurden. Dabei sind uns viele nette und sehr dankbare Menschen begegnet.

    Nun möchten wir Euch zuerst die verschiedenen Brunnenprojekte vorstellen: Der Brunnenbauer Sarr, nicht verwandt mit unserem Helfer Jean Paul Sarr, hat sich am Brunnen in Louly Mbaffaye verewigt. Dieser ist durch Eure Spendengelder bereits 2010 erbaut worden.

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    In Gadiak muß der Brunnen nochmals nachbearbeitet werden, da zur Zeit nur wenig Wasser vorhanden ist. Die Ursache liegt an feinem Sand, der am Brunnenboden nachrutscht und so den Brunnen verschlammt.

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    Es ist gut zu erkennen, wie die Menschen mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten selber Brunnen bauen. Vorübergehend mag es Wasser geben, leider werden diese Brunnen in der nächsten Regenzeit in sich zusammenfallen, da ohne ausreichende Befestigung durch Beton keine Stabilität im Boden erreicht werden kann. Somit ist wieder kein Wasser für den eigenen Bedarf, die Feldbewässerung oder für die Nutztiere vorhanden.

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    In Poultock musste der Brunnen nicht besonders tief gebaut werden um auf Wasser zu stoßen. Allerdings ist dieser noch nicht endgültig fertig gestellt.

    In Guedj Martin wird der Brunnen gut genutzt, u.a. auch um Gemüsefelder anzulegen  mit dem Ziel, diese stetig zu erweitern. Hier wachsen in großen Mengen Zwiebeln, Tomaten und Paprika. Die Bewohner versorgen sich selbst und verkaufen einen Teil der Ernte auf dem Markt.

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    In Guedj Maad ist ebenfalls ein Brunnen gebaut worden. Dieser wurde von der Klasse 2B der Friedrich von Keller-Schule in Abtsgmünd gespendet. An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank! Auch dieser Brunnen muss noch ein bisschen tiefer gebaut werden damit ganzjährig genug Wasser vorhanden ist. An diesem Brunnen trafen wir viele Kinder, die sich bei uns bedankten. Diesen Dank geben wir gerne an Euch weiter.

    09_brunnen_guedj_martin Unsere Helfer vor Ort: 
    Demba Diouf und Jean Paul Sarr

    Die Vorstellung, dass ein Brunnenbau reine Handarbeit ist, sollte sich bei unserem Besuch in Croisement Peuhl bestätigen. Wir konnten sehen, dass der Brunnenbauer  nur mit einer Eisenstange und einer Spitzhacke arbeitet und das auch noch barfuß. Dagmar fragte Jean Paul, wann der Brunnenbauer mit der Arbeit anfing. Er erzählte uns, dass er im Oktober 2011 begonnen hat. Da der Boden auch in 15 m Tiefe ganz trocken war, hatte sich die Fertigstellung bis kurz vor Beginn der Regenzeit (ab Juli) hingezogen.

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    Dem Brunnenbauer bei der harten Arbeit zuschauen zu können, war schon etwas Besonderes. Der Bau eines Brunnens hat seitdem eine noch größere Bedeutung.

    In der mit Palmen bewachsenen Gegend um Thiolaye mussten zwei Brunnen gebaut werden. Da der erste Brunnen nur salzhaltiges Wasser enthielt, wurde an anderer Stelle ein neuer Brunnen erforderlich. Mit diesem können die Menschen und Tiere ausreichend versorgt werden.

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    Die nächsten Brunnenprojekte sind schon geplant. In diesem Jahr wird auf jeden Fall in Sounthiou Keita und in Tabé gebaut, da die Dorfbewohner dort dringend einen Brunnen benötigen.

    Neben den vielen Brunnenprojekten haben wir auch die Schulen in Keur Martin und Rôff besucht.

    Unsere größte Überraschung war die Schule in Keur Martin. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, hier standen 2010 nur drei Strohhütten. Wir hatten zu der Zeit beschlossen jedes Jahr ein Schulgebäude zu bauen, womit wir 2010 auch begonnen haben. Bei unserem jetzigen Besuch sahen wir die Schule mit insgesamt fünf Gebäuden und einer Begrenzungsmauer rundum. Die Organisation „Kinder in Not“ aus Zürich hat diese Schule so fertig gestellt. Eines unserer Ziele ist es, weitere gemeinsame Projekte mit dieser Organisation zu verwirklichen.

    13_schule_keur_martin_2010Schule im Jahr 2010

    14_schule_keur_martinTeil der Schule heute (rechts unser Gebäude)

    Leider trafen wir in der Schule in Rôff keine Lehrer an, da schon Ferien waren.

    Wie wir im letzten Jahr berichteten, wurden durch sehr starke Stürme die Dächer abgedeckt sowie Fensterläden und Türen aus den Angeln gerissen. Wir haben die Schäden beheben lassen. Dies ist auch zu unserer vollsten Zufriedenheit erfolgt.

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    Da die Schule eine weitere Klasse mit einem neuen Lehrer bekommen hat, wurde ein zusätzlicher Raum benötigt, der provisorisch aus Strohwänden erstellt wurde. Dieses Provisorium werden wir durch ein festes Schulgebäude ersetzen. Somit ist weiterhin sichergestellt, dass auch in der Regenzeit der Unterricht stattfinden kann.

    In Rôff wurde mit unseren Spendengeldern auch ein kleines Lagerhaus für die Hirsemühle gebaut.

    Zudem haben wir uns bei Rôff das erfolgreiche Projekt der Feldbewässerung angesehen. Nachdem im Jahr 2010 drei Brunnen und ein Wasserbecken gebaut wurden sowie eine Motorpumpe und Wasserschläuche gekauft wurden, sind Gemüsefelder angelegt worden. Hier werden u.a. Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und Paprika angebaut. Ein Teil der Ernte wird verkauft und ein Teil wird kostenlos an die Schulkantine in Rôff weitergegeben.

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    Ansonsten hat die Krankenstation in Rôff um Medikamente gebeten. Daraufhin haben wir in der Kreisstadt M’Bour verschiedene Medikamente und Verbandsmaterialien besorgt. So können wenigstens kleinere Verletzungen und auch andere Erkrankungen behandelt werden.

    Wir haben auch in diesem Jahr wieder einige Sachspenden verteilt.

    Dazu gehörte vor allem Kinderkleidung, die in den Dörfern gut gebraucht wurde. Natürlich haben wir nicht die Möglichkeit genügend mitzubringen, auch wenn wir die Notwendigkeit sehen. Doch die Freude ist bei den Familien groß, dass es überhaupt Anziehsachen gibt.

    Ein besonderer Dank gilt dem Intersport Profimarkt in Mülheim an der Ruhr. Hier wurde unserem Verein eine sehr große Menge an Sportschuhen übergeben. Da die Senegalesen sehr gerne Fußball spielen, kam diese Spende besonders gut an. In der Vergangenheit konnten wir uns davon überzeugen, dass teilweise mit Flip-Flops oder barfuß auf trockenem Savannenboden gespielt wurde. Jetzt können noch viele Tore ohne größere Verletzungsgefahr geschossen werden.

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    Wir möchten uns bei allen Spendern und Vereinsmitgliedern für die großzügige Unterstützung bedanken. Jede Hilfe, egal ob Sachspende oder Geldspende, wird gebraucht und wir garantieren, dass Eure Spendengelder zu 100% bei den Menschen vor Ort ankommen.

    Auch wenn die Sachspenden wichtig sind, ist doch das größte Gut auf unserer Erde  WASSER!

    Somit hoffen wir auch in den nächsten Jahren viele Brunnen bauen zu können, um  weiteren Menschen mit unserer Hilfe zur Selbsthilfe ein besseres Leben zu ermöglichen.

    Ganz herzliche Grüße von

    Dagmar und Dirk


  4. Brunnenbau in Louly Mbaffaye

    28. August 2012 von Torsten

    Der Brunnenbauer Sarr, nicht verwandt mit unserem Helfer Jean Paul Sarr, hat sich am Brunnen in Louly Mbaffaye verewigt. Dieser ist durch Eure Spendengelder in 2010 erbaut worden.

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  5. Aktuelles Januar 2012

    24. Januar 2012 von Torsten

    Liebe Senegal-Freunde,

    nach unserem Spendenaufruf im letzten November haben wir bis zum  31.12.2012 über € 2.000,– an Spenden erhalten. Dieses wirklich tolle Ergebnis eurer Spendenbereitschaft, aber auch der von Nichtmitgliedern, trägt dazu bei, dass wir zwei zusätzliche Brunnen im Senegal bauen lassen können.  Besonders im Namen der hilfebedürftigen Menschen im Senegal sprechen wir euch hiermit unseren herzlichsten Dank für eure finanzielle Unterstützung und dem uns entgegengebrachten Vertrauen aus. Bitte macht weiter so, damit wir noch viele Brunnen bauen und andere notwendige Hilfe leisten können.

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    Neben unseren Bauprojekten, die wir vordergründig verfolgen, leisten wir bzw. unsere Mitarbeiter im Senegal (Jean Paul Sarr und Demba Diouf) auch immer wieder Soforthilfe, welche kurzfristig mit dem Vereinsvorstand in Deutschland abgesprochen und  dann umgesetzt wird. Bei einem konkreten Fall im November beispielsweise, wandte sich ein Familienvater an Jean Paul, dass seine hochschwangere Frau ihr Baby nicht auf normalem Wege zur Welt bringen könne. Für das Leben des ungeborenen Kindes bestand akute Lebensgefahr, welches nur durch einen Kaiserschnitt gerettet werden konnte. Jean Paul nahm sofort Kontakt mit uns auf, um mit uns abzustimmen, ob er den Transport und den medizinisch notwendigen Eingriff organisieren könne und unser Verein die Kosten hierfür übernehmen würde. Wir hatten unsere Hilfe sofort zugesagt, denn schließlich ging es um ein Menschenleben! Dieser lebensrettende Kaiserschnitt hat mit medizinischer Nachversorgung ungefähr € 450,– gekostet. Auch diese Soforthilfe war Dank eurer Spenden möglich.

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    Auch in diesem Jahr werden wir die Schule und den Kindergarten in Rôff unterstützen.

    Neben eurer zum größten Teil langjährigen finanziellen Unterstützung unserer Projekte, sind wir besonders stolz auf den effektiven Umgang mit diesen uns anvertrauten Spenden. Immer wieder vernimmt man in den Medien, dass Vereine mit einem hohen Teil der Spenden  administrative Aufwendungen und Werbekosten begleichen, oder sogar Mittelsmänner zur Beschaffung von Spenden bezahlen, welche nicht selten mehr als die Hälfte der erhaltenen Spenden für sich beanspruchen. Selbst bei den Vereinen, die das offizielle Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) beträgt der Durschnitt der Verwaltungs- und Werbekosten immerhin 14% der Spenden. Wir sind wirklich stolz, dass, bis auf die jährlich ca. € 15,– anfallenden Bankkosten (2009 = ca. 0,15% der vorhandenen Spenden!), die Spenden vollständig für die Vereinsaktivitäten im Senegal eingesetzt werden. Jegliche Extrakosten wie Reisekosten,  Infobriefe, Vereinsbroschüren, Porto, Telefonate…etc. werden privat von dem Vereinsvorstand bezahlt. Da wir eine Transparenz über die Verwendung der Spendengelder als positiv ansehen, besonders um Vertrauen für unseren Verein zu gewinnen, kann jedes Mitglied  gerne die jeweiligen Jahresabschlüsse anfordern um selbst einen Eindruck zu bekommen oder damit neue Spender zu werben.

    Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit  tollen Projekten im Senegal und wünschen euch alles Gute für 2012!